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NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: Wirbelwind Elia träumt schon vom Titel

14.09.2009

HAMBURG Interviews in Deutsch zu geben, das traut sich Eljero Elia noch nicht. Ein deutsches Wort geht dem niederländischen Zugang des Fußball Bundesligisten Hamburger SV aber bereits fehlerfrei über die Lippen: „Meisterschaft“. „Natürlich wäre das ein Traum“, ergänzt der 22-jährige Nationalspieler in Englisch.

Beim 3:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart war Elia der überragende Mann. Er war lauf- und zweikampfstark, spielte ballsicher, ideenreich und arbeitete exzellent nach hinten. Zudem war er torgefährlich, bereitete das 1:0 durch Mladen Petric (30. Minute) vor, traf selber zum 2:0 (58.) und noch einmal die Latte (60.).

Nach dem 2:1 durch Pavel Pogrebnjak (62.) machte Ze Roberto mit seinem Tor in der Nachspielzeit alles klar und sicherte dem HSV den besten Saisonstart seit 46 Jahren und die 100. Tabellenführung seit der Bundesliga-Gründung 1963. Da war Elia bereits ausgewechselt und wurde von den HSV-Fans unter den 57 000 Zuschauern in der Hamburger WM-Arena lautstark gefeiert.

Mit 133 Stundenkilometern hämmerte der 1,76 Meter große Mittelfeldspieler den Ball ins Netz. „Ja, es war ein toller Schuss“, flüsterte der Spieler des Tages schüchtern. „Aber der Sieg gebührt der gesamten Mannschaft. Alle haben mir geholfen.“

Mit Hochgeschwindigkeitsfußball überrollte der HSV-Express den VfB. Vor allem der erneut starke Ze Roberto im Spielaufbau und der an jeder Offensivaktion beteiligte Petric wirbelten die nur in der ersten halben Stunde starken Stuttgarter kräftig durcheinander. „Wir waren zu ängstlich“, gestand VfB-Nationalspieler Sami Khedira. Sein Teamkollege Roberto Hilbert stimmte zu: „Wir hatten viel zu viel Respekt, um unsere Stärken nach vorne zu zeigen.“

Ganz anders der HSV. Obwohl Marcus Berg als Ersatz des verletzten Paolo Guerreo noch Abstimmungsprobleme zeigte, debütierte er als zweiter Stürmer von Beginn an ordentlich. „Es hat eigentlich alles ganz gut geklappt“, lobte Petric seinen neuen Nebenmann: „Wir haben uns gut verstanden und oft gesucht.“ Das Wort „Meisterschaft“ nimmt Petric nicht in den Mund. Aberglaube? „Nein, nein. Die Fans sollen ruhig euphorisch sein. Aber wir denken nur von Spiel zu Spiel.“

Das nächste steht bereits am Donnerstag (19 Uhr/Sat 1) in der Europa League bei Rapid Wien an. „Mit unserer Mannschaft ist noch viel möglich“, denkt Elia über einen weiteren Titel nach – vielleicht sogar auf Deutsch.

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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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