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NWZonline.de Sport Fußball

So laufen Qualifikation und EM 2020 ab

21.03.2019

Wolfsburg An diesem Donnerstag startet die Qualifikation zur EM 2020. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steigt an diesem Sonntag (20.45 Uhr/RTL) mit dem Spiel in den Niederlanden ein.

In welchem Modus wird die Qualifikation gespielt?

In zehn Gruppen – fünf mit fünf Teams, fünf mit sechs. Deutschland trifft noch auf Estland, Weißrussland und Nordirland. Für die erste paneuropäische EM in zwölf Städten qualifizieren sich jeweils die beiden Gruppenersten sowie die vier Sieger der Playoffs der Nations League. Die Quali läuft bis zum 19. November, die Playoffs werden im März 2020 gespielt. Deshalb könnte nach der EM-Auslosung am 30. November, wo vier Endrunden-Teilnehmer gar nicht feststehen, eine weitere Auslosung (1. April) nötig sein.

Welche Bedeutung hat eine gute Qualifikation?

Dass die Qualifikation für das Team von Bundestrainer Joachim Löw absolute Pflicht ist, steht außer Frage. Die Nationalmannschaft sollte aber auch alles daransetzen, die Gruppe mit einer sehr guten Bilanz vor den Niederlanden abzuschließen. Die EM 2020 wird wie die Endrunde 2016 mit 24 Teams gespielt, in der Gruppenphase wird es sechs Vierergruppen geben. Bei der Auslosung in Topf 1 kommen deshalb nur die sechs besten Gruppenersten der Qualifikation. Als Zweiter hinter den Niederlanden (oder nur siebtbester Gruppensieger) droht also eine „Hammergruppe“.

Welche Fakten zur EM stehen schon fest ?

Gespielt wird vom 12. Juni bis zum 12. Juli 2020 in Deutschland (München), Aserbaidschan (Baku), Dänemark (Kopenhagen), England (London), Irland (Dublin), Italien (Rom), den Niederlanden (Amsterdam), Rumänien (Bukarest), Russland (St. Petersburg), Schottland (Glasgow), Spanien (Bilbao) und Ungarn (Budapest). In München finden drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale statt. Die beiden Halbfinal-Partien und das Endspiel steigen im Londoner Wembley-Stadion. Eröffnet wird das Turnier in Rom. Qualifizieren sich Deutschland und Ungarn, spielen sie als sogenannte „Städtepartner“ in jedem Fall zusammen in Gruppe F. Eine Auslosung legt dann fest, wer im direkten Duell Heimrecht und damit drei Heimspiele in der Gruppenphase hat.

Wer hatte die Idee, die EM zu verteilen? ?

Urheber war der damalige Uefa-Präsident Michel Platini, der zum 60. Jahrestag des EM-Turniers etwas Besonderes machen wollte. Inzwischen ist der über eine dubiose Millionenzahlung gestolperte Franzose nicht mehr im Amt. Sein Nachfolger Aleksander Ceferin betonte aber ebenso, dass „der Fußball als Brücke zwischen den Nationen fungiert und dass der Wettbewerb so näher an die Fans, die dem Fußball erst Leben einhauchen, heranrückt“. Die nächste „normale“ EM findet dann 2024 in Deutschland statt.

Welche Herausforderungen kommen auf Fans zu?

Bedeutend wird sein, zur rechten Zeit die richtigen Flüge und Hotels zu buchen – auch, um sich nicht finanziell zu ruinieren. Auf dem Weg zum angestrebten Titel müsste Deutschland in jedem Fall in mindestens zwei anderen Ländern spielen: Im Achtelfinale sowie in der „End-Endrunde“ in London. Die größte Frage wird sein, ob sich in den zwölf Städten eine ähnliche Turnier-Atmosphäre entwickelt wie sonst in nur einem Gastgeberland. Die Uefa hofft auf zwölf „Sommermärchen“, Kritiker gehen von zusammenhanglosen Spielen aus, zu denen deutlich weniger Auswärtsfans kommen.

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