WOLFSBURG - Die Europa-League-Qualifikation vor Augen hat sich Zvjezdan Misimovic nach seinem öffentlichen Flirt mit Schalke 04 zum deutschen Fußball-Meister VfL Wolfsburg bekannt. „Ich habe nie gesagt, dass ich wechseln will. Ich habe einen Vertrag bis 2013 und stehe zum VfL“, sagte der Bosnier vor dem Bundesliga-Endspurt. Noch vor vier Wochen hatte der 27-Jährige erklärt, dass er „gern für Schalke spielen“ würde. VfL-Manager Dieter Hoeneß (57) hatte einen Wechsel des Spielmachers umgehend ausgeschlossen.

Misimovic will mit Wolfsburg noch den Einzug in die Europa League schaffen: „Dann wäre es ein gutes Jahr.“ Am Sonnabend (15.30 Uhr) trifft der VfL auf Werder Bremen. „Das Spiel wird richtig heiß. Da geht es um die Wurst, wir wollen uns für die Aufholjagd belohnen“, motivierte Hoeneß die Spieler.

Auch bei der Trainersuche befindet sich der VfL auf der Zielgeraden. „Ich habe immer gesagt, dass wir bis Ende April eine Entscheidung treffen. Man kann davon ausgehen, dass die Gespräche weit fortgeschritten sind“, sagte Hoeneß. Namen nannte er nicht, hoch im Kurs steht aber Gerard Houllier als Chef mit Markus Babbel als Assistent.