Würzburg/Hamburg - Fußball-Drittligist Würzburger Kickers hat nach eigenen Angaben noch keine rechtlich wirksame Einigung mit dem Hamburger SV über die Verpflichtung von Bernd Hollerbach (48) als HSV-Coach erzielt. „Erst am Freitag erhielten wir ein schriftliches und offizielles Angebot des HSV. Ohne auf Details eingehen zu wollen, entspricht dieses allerdings nicht unseren Vorstellungen – und in der Form auch nicht der Wertigkeit der Personalie“, sagte Vorstandschef Daniel Sauer am Montag.
HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen hatte am Vortag erklärt, die Clubs hätten bereits eine Lösung gefunden. Geplant sei ein Ablösespiel für Hollerbach in Würzburg.
Eine Einigung zwischen beiden Verein ist nötig, da Hollerbach beim ehemaligen Zweitligisten noch unter Vertrag stand, als er von den Hanseaten am vergangenen Montag als Nachfolger von Markus Gisdol bis Juni 2019 verpflichtet wurde. Hollerbach war 2017 mit Würzburg aus der 2. Liga abgestiegen und von seinem Amt zurückgetreten.
