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Fußball Wiese gibt sich ungewohnt leise

Ulrike John Wolfgang Brück

ZUZENHAUSEN - Die Beteiligten geben sich weiterhin bedeckt, obwohl die Tendenz klar scheint: Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim will unbedingt Tim Wiese (30) vom Ligarivalen Werder Bremen verpflichten. Sowohl der Club aus dem Kraichgau als auch der Nationaltorwart bestätigen, dass die Verhandlungen laufen. Vollzug will aber noch niemand melden – vermutlich, weil die Hoffenheimer und die Bremer vor den letzten beiden Spieltagen beide noch vage Chancen im Konkurrenzkampf um einen Platz in der Europa League haben. Die „Rhein-Neckar-Zeitung“ hatte am späten Montagabend bereits vermeldet, dass der Wechsel zustande komme.

„Es ist noch nix perfekt, aber wenn so ein Spieler auf dem Markt ist, dann müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um ihn zu kriegen“, sagte Trainer Markus Babbel am Dienstag.

Wiese, der nach sieben Jahren in Bremen seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hatte, erklärte: „Ich habe weiterhin Zeit und werde mir alles anhören.“ Für den Schlussmann, der in Bremen für seine klaren und deutlichen Worte bekannt ist, sind das ungewöhnlich leise Töne.

Der 30-Jährige hatte zuvor von „mehreren Angeboten aus dem Ausland“ gesprochen und davon, dass er davon ausgehe, „wieder Champions League zu spielen“. Auf die Frage, wie das mit Hoffenheim zusammenpasse, sagte der sechsmalige Nationalspieler: „Ich kann mir trotzdem alles anhören.“

Die 1899-Anhänger wetterten in Internetforen gegen eine Verpflichtung Wieses. Denn Tom Starke, die bisherige Nummer 1, ist nicht nur Publikumsliebling, sondern auch Vize-Kapitän und Leistungsträger. „Jeder Mensch hat gern Unterstützung und Vertrauen. Aber es ist leider nicht immer möglich“, sagte der Torwart. „Ich habe einen Vertrag bis 2013 und werde alles geben für Hoffenheim, so wie ich es immer getan habe.“

Nachdem die Hoffenheimer zuletzt ihre Ansprüche auch angesichts von sportlichen Problemen zurückgeschraubt hatten, greift der Club nun wieder an. „Mein Ziel ist es, irgendwann in die Champions League zu kommen“, sagte Babbel.

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http://www.NWZonline.de/werder

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