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NWZonline.de Sport Fußball

DFB-POKAL: Zweitligist Jena zieht ins Halbfinale ein

27.02.2008

STUTTGART Fußball-Zweitligist Carl Zeiss Jena hat den deutschen Meister VfB Stuttgart aus dem DFB-Pokal geworfen. Im Elfmeterschießen des Viertelfinales gelang Jenas Torsten Ziegner der entscheidende Treffer zum 7:6 (2:2, 1:1), nachdem der Stuttgarter Antonio da Silva zuvor auf dem nassen Rasen weggerutscht war und kläglich über das Tor geschossen hatte. „Es war grausam für uns“, sagte Trainer Armin Veh.

Schon zuvor stellten sich die Gastgeber wie eine Schülermannschaft an. In der Nachspielzeit der Verlängerung schaffte FC-Abwehrchef Robert Müller nach einem Fehler von VfB-Torhüter Sven Ulreich den hochverdienten Ausgleich. Dabei hatte Nationalspieler Mario Gomez mit seinen späten Treffern (81./ 94.) vor 18500 Zuschauer im Gottlieb-Daimler-Stadion den großen Favoriten in die Verlängerung und dann scheinbar auf die Siegerstraße gebracht.

Das Führungstor für die in der Zweiten Liga gegen den Abstieg spielenden Thüringer hatte Tobias Werner (32.) erzielt. „Es war ein heißer Abend. Wir haben nie aufgegeben, nie aufgehört an uns zu glauben“, jubelte Jenas Trainer Henning Bürger. Auf dem Weg ins Viertelfinale hatten die Ostdeutschen in Titelverteidiger 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld bereits zwei Erstligisten ausgeschaltet – nun stehen sie im Halbfinale.

Drei Tage nach seiner verbalen Entgleisung im Bundesliga-Spiel gegen den Karlsruher SC blieb VfB-Torjäger Gomez lange blass. Bis zu seinen Treffern konnte der Nationalspieler nicht überzeugen, doch als es darauf ankam, war er da. Bis dahin standen die Jenaer ganz dicht vor der großen Überraschung. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit tanzte Nils Petersen gleich fünf Gegenspieler aus, scheiterte aber an Torhüter Sven Ulreich. Da hatte der VfB noch Glück.

Trainer Armin Veh hatte seine besten Profis aufgeboten, um die in Bundesliga und Champions League verkorkste Saison zu retten. Doch trotz der allerbesten Aufstellung fand der letztjährige Pokalfinalist gegen Jena nicht das richtige Rezept. „In der ersten Halbzeit waren wir viel zu lethargisch, haben ohne die notwendige Aggressivität gespielt.“

Das Team von Trainer Bürger, der eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit von Schiedsrichter Thorsten Kienhöfer (Herne) auf die Tribüne geschickt wurde, setzte auf Konter, war stets gefährlich und stand auch in der Abwehr sicher.

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