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Kommunalwahl: 13 Sozialdemokraten wollen ein Kreistags-Mandat

09.02.2011

GANDERKESEE Das neue Wahlgesetz in Niedersachsen macht es den Parteien vor Ort bei der Kandidatensuche nicht eben leichter: „Wir haben jetzt nur noch zwei erste und zwei zweite Plätze“, sagt Andreas Kowitz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ganderkesee. Soll heißen: Bei der Kommunalwahl am 11. September verteilen sich die Bewerber um ein Ratsmandat in Ganderkesee nicht mehr auf vier Wahlbereiche, wie bisher, sondern nur noch auf zwei – die Anzahl der begehrten Spitzenplätze auf den Kandidatenlisten hat sich damit halbiert.

„Es führt aber auch über die hinteren Listenplätze ein Weg in den Rat“, macht Andreas Kowitz potenziellen Interessenten Mut. Denn: „Bewerber können wir durchaus noch gebrauchen“, so der SPD-Ortsvorsitzende.

Es gibt aber auch schon allerhand Kandidaten für den Rat: Die SPD-Ortsgruppe Süd befasste sich am Dienstagabend mit den Listen, die Ortsgruppe Nord wird dies am Donnerstag tun und die Sozialdemokraten im Osten der Gemeinde haben die Kommunalwahl in der kommenden Woche auf der Tagesordnung. Die Ortsgruppen Nord und Ost müssen sich dann noch über eine gemeinsame Liste für den Wahlbereich Ganderkesee-Nord einigen.

Bereits entschieden hat der SPD-Ortsverein über seine Kreistags-Kandidaten. Auf der Jahreshauptversammlung am Montag wurde der Listenvorschlag abgesegnet, über den eine Delegiertenkonferenz des Unterbezirks am 7. April abstimmen wird. 13 Namen enthält der Ganderkeseer Vorschlag: Neben den derzeitigen Kreistagsmitgliedern Christel Zießler, Andreas Kowitz, Erika Schröter und Bernd Bischof bewerben sich Werner Brakmann, Lara Molde, Rolf Oetken, Marlene Meyerholz, Dieter Strudthoff, Friedrich Rohlfs, Detlev Diepenbrock, Howard Hodder und Mirko Dörfler.

Vor den Personalangelegenheiten – gewählt wurden auch Delegierte für die Kreistagswahl-Konferenz und den Unterbezirksparteitag – hatte Andreas Kowitz auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung noch einmal die Schwerpunkte der politischen Arbeit geschildert. Deutlich machte er dabei die Positionen der SPD zur B 212neu/Umgehungsstraße („keine Umgehung über Ganderkeseer Gebiet!“) und zur aktuellen Diskussion um die Oberschule: „Sie ist eine Verbesserung, darf aber nicht verhindern, dass wir eine Integrierte Gesamtschule bekommen.“

Erinnert wurde auf der Versammlung auch an den im vergangenen Jahr überraschend verstorbenen früheren Ratsfraktions-Vorsitzenden und Kreistagsabgeordneten Hans Mestemacher. Kowitz: „Er fehlt uns!“

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