Ganderkesee - Die Ausschüsse „Gemeindeentwicklung“ sowie „Straßen und Verkehr“ sollen jeweils um ein ständiges beratendes Mitglied, das die Interessen von Menschen mit Behinderungen vertritt, erweitert werden. Das hat der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss der Gemeinde Ganderkesee in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.
Dem Beschluss liegt ein Antrag der Ganderkeseer SPD-Fraktion zugrunde. Sie sieht durch eine kontinuierliche Beratung gewährleistet, dass die Interessen von Bürgern mit Behinderungen stärker in die politische Entscheidungsfindung einbezogen werden als bisher. Bislang wurden kompetente Personen nur im Einzelfall und themenbezogen als Berater hinzugezogen. Dies soll auch mit dem neuen Modell weiterhin möglich sein.
Der Ausschuss hat der Verwaltung den Auftrag erteilt, den Vorschlag der SPD mit Vertretern des Arbeitskreises der Selbsthilfe- und Initiativgruppen (A.S.G.) und des Seniorenbeirats zu besprechen und Vorschläge für die Berufung von jeweils einem beratenden Mitglied und dessen Stellvertretung in die beiden Ausschüsse abzustimmen. Im Übrigen sollen bei Bedarf themenbezogen – in Abstimmung zwischen dem jeweiligen Ausschussvorsitzenden und der Bürgermeisterin – fachkundige Personen eingeladen werden.
