BOOKHORN - Einen konkreten Zeitrahmen für den Umzug von Bookhorn nach Ganderkesee in die jetzige FTZ, das wünscht man sich bei der DRK-Rettungswache. In Bookhorn seien die Voraussetzungen für eine moderne Rettungswache nicht erfüllt. Ein konkreter Zeitplan sei wichtig für die Zertifizierung, ohne die die Auftragsvergabe in Zukunft schwierig werden könne, teilte Karsten Ahlers vom DRK-Kreisverband Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion bei einem Ortstermin am Dienstagnachmittag mit.
Ahlers und der Rettungswachenleiter Frank Löwe führten die Politiker durch die Räumlichkeiten. Eines der größten Probleme: „Bei der Desinfektion können wir Grundlagen nicht einhalten“, schilderte Ahlers die Situation. Unter anderem fehle eine beheizte Halle, um die Wagen zu desinfizieren.
Die SPD-Fraktionsmitglieder, darunter Christel Zießler und Johannes Mestemacher, machten deutlich, dass sie diesen Umzug unterstützen. Denn: „Wir wollen die Rettungswache in der Gemeinde behalten“, so Zießler.
Auch nach den Kosten des Umzuges fragten die Politiker. „Wir könnten das meiste behalten. Nur ein Schleusensystem zur Desinfektion nach Einsätzen müssten wir auch in der FTZ neu einbauen“, so Ahlers. Kosten: 100 000 Euro.
Auch bei der FDP war das Thema Umzug der Rettungswache in die FTZ Thema. DRK-Kreisverbandsvorsitzender Gerold Sprung informierte am Montagabend bei einem Treffen der Liberalen über das Thema. „Wir wollen den Neubau der FTZ in Ganderkesee und den Umzug des DRK in die alte FTZ“, betonte die Vorsitzende Marion Daniel. Wichtig sei es, schnell einen Zeitplan aufzustellen und über den Ankauf des FTZ-Gebäudes mit dem Landkreis zu verhandeln.
