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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Alles muss durchs Nadelöhr des Speichers

25.05.2019

Bürstel /Immer „Wir schaffen das!“ – Landjugend-Vorsitzender René Habeck und seine Mitstreiter zeigten sich am Freitagmorgen voller Zuversicht und Tatendrang, als der Ganderkeseer FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Dürr ihrer Baustelle einen Besuch abstattete. Der erste Abend nach der Aufgabenverkündung der 72-Stunden-Aktion war außerordentlich produktiv verlaufen.

Kurz zur Vorgeschichte: Am Donnerstagabend, 18 Uhr, hatte die Landjugend Ganderkesee von „Agent“ Cord Brinkmann vom Ortsverein Immer-Bürstel die Aufgabe erhalten, den denkmalgeschützten Bürsteler Speicher zu sanieren. Im Fokus steht der Austausch von 40 Quadratmetern Lehmboden gegen einen Klinkerboden.

Dass der am Sonntagabend, wenn die 72-Stunden-Aktion endet, wie vorgegeben – hochkant verlegt im wilden Verband – fertiggestellt sein dürfte, deutete sich am Freitagvormittag bereits an. Noch am Abend der Aufgabenverkündung hatte die Landjugend den Lehmboden mittels eines Kleinbaggers aufgebrochen und ihn zusammen mit der darunter liegenden Schotterschicht abgefahren. Dabei kam eine Motorkarre zum Einsatz, die zum Glück durch das Nadelöhr des Speichers, die kleine Eingangstür, passte. Bis kurz vor Mitternacht hatte der erste Tag auf der Baustelle gedauert.

In der 60 Zentimeter tiefen Grube galt es nun Füllsand und Splitt auszubringen, bevor es ans Pflastern ging. Zuvor kam allerdings ein kleines Grüppchen noch gehörig ins Schwitzen: Auf dem Hof Otte in Immer durfte die Landjugend 80 Quadratmeter altes Klinkerpflaster aufnehmen. „Es durften keine Industrieklinker sein“, erklärte Cord Brinkmann. Die Denkmalschutzbehörde habe für den Speicher handgeformte Klinker vorgeschrieben.

Bereits vor zwei Jahren hatte der Ortsverein Immer-Bürstel die Sanierung des Gebäudes beantragt und grünes Licht dafür erhalten. Zur Umsetzung gekommen war es bislang nicht – bis sich der Verein bei der 72-Stunden-Aktion ins Spiel brachte.

In Angriff genommen hat die Landjugend am ersten Tag auch schon die Außenflächen rund um den Speicher und die teils löchrigen Wände. „Wir haben damit begonnen, die oberen 1,5 Zentimeter Lehmschicht zu entfernen und werden sie mit einer Mischung aus dem alten und neuem Lehm frisch verputzen“, erklärte René Habeck. Zudem soll das Kiesbeet rund ums Gebäude frisch mit Weserkies verfüllt werden. Und vom Eingang bis zur Grillhütte sowie hinter dem Steinofen will die Landjugend eine Feldstein-Pflasterung anlegen.

Es bleibt also noch einiges zu tun bis Sonntagabend. Von Christian Dürr gab es ganz praktische Unterstützung: Er hatte zum Mittagessen für die fleißigen Handwerker Suppe geordert.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Online-Spezial zur Aktion:   www.nwzonline.de/72stunden 
Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
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