• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Hospiz-Wohnküche soll erweitert werden

15.03.2019

Falkenburg Es ist wie in einer großen Familie: Das Herz des Hauses ist die Küche. Dort wird gelesen, geklönt, sich ausgeruht und natürlich auch gekocht und gegessen – im Falkenburger Laurentius-Hospiz ist das nicht anders als in vielen Privathäusern. Der entscheidende Unterschied jedoch: Nicht jeder Gast ist noch in der Lage, am großen Esstisch Platz zu nehmen.

„Wir hätten gerne die Möglichkeit, auch mal ein Bett in der Küche aufzustellen“, so Hospizleiterin Maria Bohndieck. Daher sei geplant, die Wohnküche zum Garten hin zu vergrößern. Dass das baulich möglich ist, haben die Verantwortlichen der gemeinnützigen Trägergesellschaft „mission:lebenshaus“ bereits klären lassen. Der Kostenrahmen stehe allerdings noch nicht fest.

Eine erste Unterstützung für das Bauvorhaben hat das Hospiz jetzt vom Tierheim Bergedorf erhalten: Mark Ungnade und Sarah Witte-Un­gnade überreichten am Donnerstag die stattliche Summe von 1500 Euro an Maria Bohndieck und Gisela Albers, stellvertretende Pflegedienstleitung des Hauses. Über einen Zeitraum von zwei Jahren hatten die Tierheim-Leiter bei jeder Vermittlung eines Hundes 10 Euro und bei Vermittlung einer Katze 5 Euro beiseite gelegt, um das Hospiz zu unterstützen.

Insbesondere Zeitungsberichte über die Erfüllung letzter Wünsche hätten den Anstoß gegeben, berichtete Ungnade, aber auch persönliche Erfahrungen. Er sicherte den Hospizmitarbeiterinnen seine Unterstützung auch für den Fall zu, dass etwa ein Gast den Wunsch nach Kontakt mit Hunden äußere. Seine Labrador-Hündin Aska sei für derartige Einsätze bestens geeignet. Laut Maria Bohndieck kommt es immer wieder vor, dass Gäste am Lebensende von ihren geliebten Haustieren begleitet werden.

Auf Spenden angewiesen ist das Hospiz nicht allein aufgrund des Umbauvorhabens: Fünf Prozent der Betreuungskosten – in Falkenburg sind das etwa 80 000 bis 110 000 Euro jährlich – werden nicht über Kranken- und Pflegekassen abgedeckt und müssen durch das Haus an Spenden aufgebracht werden.

Das Tierheim-Team möchte weiter sammeln. „Ich hoffe, dass wir die Beträge noch steigern können“, so Ungnade. Er habe zudem vor, sich auch tatkräftig im Hospiz einzubringen – das müsse er allerdings aufgrund des derzeit laufenden Tierheim-Umbaus und -Neubaus vorerst noch hinten anstellen.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2745
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.