GANDERKESEE -
Von Christian Bartsch
GANDERKESEE - Einen dicken Stapel Papier ausgewertet hat in den vergangenen Tagen CDU-Ratsfrau Cindy Klüner: 120 Bürger der Gemeinde Ganderkesee hatten an einer Befragung der CDU-Fraktion zum geplanten Ortsentwicklungskonzept teilgenommen (die NWZ berichtete) und die Antworten wollten ausgewertet werden. Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Dietmar Mietrach und Ratsherr Hans H. Hubmann präsentierte sie gestern Abend im Rathaussaal, wie die Befragten sich Ganderkesee in zehn Jahren vorstellen. Einziger Wermutstropfen: War der Rücklauf an Fragebögen aus Sicht der CDU noch erfreulich gewesen, traf dies auf den gestrigen Diskussionsabend nicht zu. Lediglich 14 Bürger hatten den Weg ins Rathaus auf sich genommen.An Ideen mangelte es trotzdem nicht: So schlug ein Bürger vor, die Ergebnisse des Forums-Diskussionskreises aus dem Jahr 2003 doch in die Planungen für das Konzept zu übernehmen. Ein Jahr hatten damals Vertreter des Orts- und Heimatvereins Ganderkesee gemeinsam mit weiteren örtlichen Vereinen und Interessengruppen an Detailvorschlägen gearbeitet. Weitere Stimmen aus dem Publikum monierten die „mittelmäßige Architektur bei Bauten der letzten 15 Jahre im Ortskern“, schlugen die „Entwicklung eines Zentrums“ vor, „wo man gut einkaufen kann“ und bemängelten den Zustand der alten Aral-Tankstelle.
Die Auswertung der Fragebögen hatte ergeben, dass die Ganderkeseer Themen wie „Wirtschaft und Arbeitsplätze“, „Kinderbetreuung“, „Schulen“ und „Ärztliche Versorgung“ am wichtigsten finden. Alle Ideen werden nun in die Erstellung des Entwicklungskonzeptes einfließen, versprachen die Organisatoren der Aktion.
