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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Liebe und Mord auf Engelswiese

07.02.2019

Ganderkesee-Bergedorf Nebel soll aufsteigen und eine Flötenmelodie erklingen, wenn es in Bergedorf auf eine Zeitreise ins Jahr 1189 geht. Das Theaterstück, das Gerd Logemann auf der Engelswiese seines Hofes aufführen will, ist fertig. „Brudermord“ heißt die Geschichte, die im Sommer 2020 zur Aufführung kommen soll.

Termine Stehen – Schauspieler gesucht

Die Aufführungstermine für das Theaterstück „Brudermord“ stehen bereits fest. Die Premiere ist für Donnerstag, 23. Juli 2020, geplant. Insgesamt sind bis Freitag, 4. September, 13 Aufführungen vorgesehen, die jeweils um 20 Uhr auf der Engelswiese auf dem Hof Logemann in Bergedorf beginnen. Während des Schützenfests in Bergedorf und der Olympischen Sommerspiele in Tokio gibt es keine Aufführungen.

Die Proben sollen am Mittwoch, 17. Juni 2020, starten. Für den ersten Probentag plant Regisseur Markus Weise ein Casting der Schauspieler. Bis dahin hofft Initiator Gerd Logemann auf viele Leute, die gerne mitspielen möchten. Sie können sich unter Telefon  04222/82 93 bei ihm melden. Eintrittskarten für das Ereignis sollen im Vorverkauf angeboten werden. Auch eine Webseite mit Informationen ist in Planung.

Damit sich das Projekt realisieren lässt, wurde am Dienstagabend der „Verein zur Förderung der Dorf- und Kulturgemeinschaft Bergedorf“ gegründet. Vorsitzender ist Gerd Logemann, außerdem gehören seine Tochter Diana Stolle, sein Bruder Herwig Logemann und Manfred Radke zum Vorstand. Mit Hilfe des gemeinnützigen Vereins sollen Fördermittel für das Theaterprojekt zur Heimatgeschichte eingeworben werden. Auch einen Regisseur hat Gerd Logemann verpflichtet: Schauspieler und Moderator Markus Weise aus Delmenhorst wird den „Brudermord“ auf der Engelswiese inszenieren. Rund ein Jahr hat die Fertigstellung des Theaterstücks gedauert. Wer es geschrieben hat, verrät Gerd Logemann nicht. Aber es ist alles drin, was eine gute Geschichte braucht: Es gehe um Liebe, Moral und Mord, auch Wirtshausszenen, Schwertkämpfe und etwas Erotik seien enthalten, erläutert Logemann. „Ich bin begeistert.“

Die Geschichte beginnt in der Gegenwart mit dem Baubeginn für einen Hotelkomplex in Bergedorf. Während die geladenen Gäste einen Umtrunk halten, findet Azubi Lars in der Erde ein altes Kreuz. „Der Bau ist stillgelegt, die Zeitreise ins 12. Jahrhundert beginnt“, sagt Logemann. Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist der Konflikt zwischen den beiden Grafensöhnen Christian und Moritz von Oldenburg, der schließlich im „Brudermord“ mündet.

Die Engelswiese soll dafür in ein Freilichttheater umgewandelt werden. Logemann plant, dort eine Tribüne für 400 Zuschauer aufzustellen. Der Blick in die Auenlandschaft biete die perfekte Kulisse fürs Stück. Der Bergedorfer nutzt seine vielfältigen Kontakte, um Mitstreiter für das Projekt zu gewinnen. So sollen Mitarbeiter der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Ganderkesee Theaterkulissen bauen. Außerdem werden etwa 40 Laiendarsteller und 20 Statisten gesucht.

Die Idee für die Freilichtaufführung entstand vor vier Jahren auf einer Reise nach Santiago de Compostela. Wenn das Stück angenommen wird, kann sich Gerd Logemann auch eine Fortsetzung vorstellen.

Antje Rickmeier Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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