GANDERKESEE - GANDERKESEE/KK - Ganderkesees kleiner Kindergarten „Birkenhof“, so schwärmt dessen Leiterin Petra Zapf, sei für Kinder „ein Paradies“. Hier gebe es ein geräumiges Haus mit vielen Möglichkeiten zum Spielen, Lernen, Toben oder Sich-Zurückziehen, außerdem einen weitläufigen Garten mit kleinem Wäldchen. Zurzeit machen sich Eltern Gedanken über die Frage, ob längerfristig vielleicht mehr Kinder in diesem „Paradies“ betreut werden könnten.
Was der an der Straße „Industriepark“ gelegene Kindergarten bietet, war am Sonnabend bei einem Tag der offenen Tür zu erfahren. Der „Birkenhof“ war im Oktober 2003 aus dem früheren Betriebskindergarten von Umweltschutz Nord hervorgegangen. Ein eigens gegründeter Verein hat die Trägerschaft übernommen.
Die Beiträge der Eltern seien die gleichen wie in gemeindlichen Kindertagesstätten, erläuterte Ute Schaefer, Kassenwartin des Trägervereins. Der Verein werde von der Gemeinde bezuschusst.
Auch in der Vergangenheit hatte es bereits Überlegungen gegeben, den Kindergarten zu erweitern. Der Knackpunkt: Aufgrund der Größe des vorhandenen Gruppenraumes (etwa 40 Quadratmeter) dürfen derzeit nur 20 Kinder betreut werden.
Die neuen Überlegungen befänden sich bislang erst im Stadium der Informationssuche, sagte Elternvertreterin Eva-Britta Kassens gegenüber der NWZ . So habe es ein Informationsgespräch mit der Gemeindeverwaltung gegeben. Ziel des Vorstoßes sei, den Kindergarten auch langfristig zu sichern. Für denkbar hält die Elternvertreterin, den vorhandenen Carport zu einem zweiten Gruppenraum auszubauen – für weitere 20 bis 25 Kinder.
