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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Markus Weise wird zum Funkenmariechen

25.02.2019

Ganderkesee Vier ausverkaufte Büttenabende, tausende begeisterte Gäste und Aktive: Diese Bilanz kann sich sehen lassen. Ausgelassen wurde in der Festhalle am Steinacker gefeiert und nun ist das Narrenvolk bereit für den großen Umzug um den Ring. Doch bevor die Festwagen und Fußgruppen am Samstag, 2. März, durch die Straßen ziehen, ist es Zeit, kurz zurückzublicken.

Im Einsatz

Während ausgelassen gefeiert wurde, waren Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) in der Festhalle auf den „Ernstfall“ vorbereitet. Doch der sah häufig anders aus, als vielleicht anzunehmen sei. „Meistens sind es kleine Schnittverletzungen oder Kreislaufprobleme, die wir behandeln müssen“, erzählte Gerrit Bakenhus, stellv. Bereitschaftsleiter, im Gespräch mit der NWZ. Gäste, die deutlich zu tief ins Glas geschaut haben und deswegen Hilfe benötigten, seien die Ausnahme. „Das hat in den vergangenen Jahren massiv nachgelassen.“ Auf Einsätze waren die Helfer natürlich dennoch vorbereitet: Vor der Festhalle stand jeden Abend ein Rettungswagen des DRK.

An allen vier Büttenabenden waren die freiwilligen und ehrenamtlichen Rotkreuzler vor Ort, immer mit fünf bis sechs Personen. „Es macht Spaß, die Büttenabende zu erleben und gleichzeitig etwas Gutes tun zu können“, so Carolina Bruß (26), die als Rettungshelferin schon zu den „alten Hasen“ beim Büttenabend gehört. Begeisterung für die Abende in der Festhalle sei aber auch gut, so Gerrit Bakenhus, denn: „Wir sind hier bis morgens das Licht angeht.“

Positive Bilanz

Aber nicht nur die Einsatzkräfte zogen nach dem vierten Büttenabend eine positive Bilanz. Auch Timo Vetter, GGV-Pressesprecher, war begeistert: „Die Stimmung war wirklich jedes Mal super“, sagte er, noch etwas heiser vom vorherigen Büttenabend, am Sonntagmorgen. Besonders die Partys nach dem offiziellen Programm seien in diesem Jahr „anders“ gewesen als in den Vorjahren: „Auch die Freitage haben sich dieses Mal angefühlt wie Samstage“, beschrieb Timo Vetter die ausgelassene Stimmung. Am letzten Büttenabend der Session hätten die Gäste aber dann noch eins drauf gesetzt.

„Verlierer“ des Abends

Bei so viel guten Nachrichten gibt es aber auch einen „Verlierer“, obwohl dieser wahrscheinlich gar nicht so traurig ist. Am ersten Büttenabend gab Moderator Markus Weise die „Saalwette“ aus: Wenn bis zum letzten Abend mindestens 2000 Euro für den Förderverein des Kinderfaschings gesammelt werden, wird er auf ganz besondere Art Berliner verkaufen. Das war wohl Ansporn genug und so kam noch deutlich mehr zusammen: 2587,67 Euro waren es, inklusive der Sammlung beim Kinderfasching. Der Scheck wurde am Samstag von Markus Weise auf der Bühne übergeben – da noch im roten Glitzerjackett.

Das Jackett darf Weise beim Einlösen der Wettschuld am Rosenmontag, 4. März, im Schrank lassen. In der Filiale der Bäckerei Tönjes im Famila­-Markt, Grüppenbührener Straße 5, wird er von 14 bis 16 Uhr Berliner verkaufen – im Funkenmariechen-Outfit. Bäckerei-Geschäftsführer Axel Tönjes stockt dann die Spende noch auf: Die Hälfte der vom „Funkenmariechen“ erzielten Einnahmen sollen dem Förderverein noch zusätzlich gespendet werden. „Ein gutes Geschäft“, betonte Markus Weise, denn schließlich würden für ihn ja auch die Personalkosten entfallen.


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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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