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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Dirk Wieting Schnackt Mit Thorsten Hagstedt: Mit dem Familienunternehmen stetig auf Wachstumskurs

11.01.2020

Ganderkesee Es ist nicht zu übersehen: Im Gewerbegebiet Westtangente II in Ganderkesee laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. „Ich hoffe, dass wir im Mai oder Juni dieses Jahres umziehen können“, erklärt Thorsten Hagstedt. Dann ist der Firmensitz der Hagstedt GmbH nicht mehr an der Dehltuner Straße, sondern An der Startbahn 12.

Durchzustarten braucht der 44-Jährige dann nicht mehr, denn er betreibt das bundesweit umsatzstärkste Böckmann Center. Mehrere hundert Anhänger wechseln jährlich den Besitzer. „Am neuen Standort möchte ich das Angebot noch erweitern“, verrät Thorsten Hagstedt.

Ein Foto aus ganz jungen Jahren zeigt Thorsten mit Gummistiefel und Gummischürze, was so gar nicht zu seinem jetzigen Beruf passt. Seine Eltern Marita und Werner Hagstedt hatten in der Rathausstraße eine Fleischerei, und wie selbstverständlich war der kleine Thorsten im Verkaufsladen, aber auch in der Fleischerei.

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Im Oktober 1987 bekam Familie Hagstedt eines Abends Besuch vom „Heldengreifkommando“, das Marita Hagstedt zur neuen Faschingsprinzessin küren wollte. Als sie ihr Einverständnis gegeben hatte, meinten die Herren nur: „Jetzt möchten wir noch euren Sohn sprechen.“ So gab es in der Session 1988 gleich zwei Majestäten aus der Familie Hagstedt, denn Thorsten wurde Kinderprinz. „Das war ich sehr gerne“, gibt er rückblickend zu.

Seine Faschingsaktivitäten waren damit noch nicht beendet. Vater Werner gründete den Reiterfanfarenzug und hatte viele Jahre dessen Leitung. Schon in jungen Jahren nahm Thorsten bei Musiklehrer Karl-Ernst Fischer Unterricht. Somit konnte er hoch zu Ross Trompete spielen – nicht nur beim Faschingsumzug in Ganderkesee, sondern auch am Rosenmontag zum Beispiel in Duisburg.

Im Gegensatz zum Fasching blieb er dem Reitsport noch einige Jahre treu. Nach der Realschule besuchte Thorsten für zwei Jahre die Berufsbildende Schule in Delmenhorst und begann anschließend eine kaufmännische Ausbildung bei Mercedes in Oldenburg. „Ich wollte einen Beruf erlernen, wo ich es mit Menschen zu tun habe. Als Buchhalter und dann noch alleine in einem Büro, das wäre für mich nichts gewesen.“

Mercedes hätte den jungen Auszubildenden gerne weiter beschäftigt, aber inzwischen hatten sich seine Eltern beruflich neu orientiert. Einige Jahre liefen Fleischerei und Anhängerverkauf parallel. Dann wurde die Fleischerei aufgegeben. Der Anhängerverkauf lief so gut an, dass der Standort Rathausstraße schnell zu klein wurde. Im Dezember 1996 zog Familie Hagstedt auf das 1,5 Hektar große Areal an der Dehltuner Straße um.

Nach seiner Ausbildung arbeitete Thorsten im elterlichen Unternehmen. Doch auch die Bundeswehr wollte auf seine Dienste nicht verzichten. Da Thorsten an den Wochenenden seine Eltern unterstützen wollte, meldete er sich beim Fallschirmbataillon in Oldenburg. „Haben sich Freunde von mir über große Langeweile in der Bundeswehr beklagt, so mussten wir viele Übungen und Märsche machen. Es hat mir aber nicht geschadet“, blickt Thorsten zurück. Nach zehn Monaten stieg er wieder ins elterliche Unternehmen ein.

Seit mittlerweile 18 Jahren verantwortet er das Anhänger-Geschäft alleine. Aus fast ganz Deutschland kommen seine Kunden. Dazu gehören Viehhändler genauso wie Anwälte oder Prominenz aus Sport und Show. „Es macht mir unheimlich viel Spaß“, schwärmt Thorsten.

Wie heißt es so schön: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. So ist es auch mit seiner Klaudia. Schon in Jugendtagen liefen sich beide immer mal wieder über den Weg. Jahre später sah man sich an der Schlachte in Bremen wieder und es war auch gleich um beide geschehen. Da Klaudia in Hamburg studierte, sahen sich die beiden nur an Wochenenden. War Klaudia nicht Ganderkesee, so war Thorsten in Hamburg. Hamburg ist auch noch heute seine absolute Lieblingsstadt. Seit 20 Jahren sind beide ein Paar und die Töchter Mona (14) und Elle (4) machten das Glück komplett. „Obwohl Klaudia nicht mit im Unternehmen ist, ist sie mein ganz starker Rückhalt“, schwärmt Thorsten.

Um abzuschalten, fährt er gerne Motorrad. Mit seiner Harley Davidson legt er jedes Jahr an die 8000 Kilometer zurück. Sein zweites Hobby ist etwas ungewöhnlicher: Da er kein Spaß daran hatte, auf dem Golfplatz den kleinen Ball ins Loch zu befördern, ist er Mitglied im Schützenverein Wildeshausen. Als begeisterter Sportschütze ist er mit einer großkalibrigen Sportpistole genauso zielsicher wie beruflich und privat.

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