Ganderkesee - Sie brauchten mehr Platz, wollten mitten im Ort bleiben und barrierefrei erreichbar sein: Das haben die Mitarbeiter des Hospizkreises Ganderkesee-Hude geschafft – zumindest fast. Am Samstag weihten sie passend zum Welthospiztag mit Weggefährten, Vertretern aus der Politik und den örtlichen Vereinen sowie zahlreichen interessierten Besuchern ihr neues Domizil im Von-Seggern-Haus an der Rathausstraße 19 in Ganderkesee ein.
Nach acht Jahren im Haus Schütte an der Lindenstraße 12 hat der Hospizkreis nun mit rund 130 Quadratmetern mehr als doppelt so viel Platz wie zuvor. Und der ist auch nötig: Waren es am Anfang noch zehn Hospizbegleiter, sind es mittlerweile 56. In den neuen Räumlichkeiten haben nicht nur die Begleiter mehr Platz für ihre Treffen. Die drei Koordinatorinnen Linda Bahr, Susanne Lebedinzew und Sina Bachmann haben nun auch jeweils ein eigenes Büro.
Der 2. Vorsitzende des Hospizkreises, Rainer Heinken, dankte neben den vielen ehrenamtlichen Helfern des Vereins auch den zahlreichen Handwerkern, die zum Teil unentgeltlich gearbeitet und den Verein mit Spenden unterstützt hatten. Auch Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken, die Schirmherrin des Hospizkreises ist, sowie Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew richteten ihren Dank an die Mitarbeiter des Vereins.
Leider konnte der Hospizkreis den Wunsch, barrierefrei erreichbar zu sein, nicht rechtzeitig zur Eröffnung erfüllen. Der Aufzug in die Räume im ersten Obergeschoss soll voraussichtlich am 1. November in Betrieb genommen werden. Rollstuhlfahrer sind eingeladen, die neuen Räume ab dann an einem Termin ihrer Wahl zu besichtigen.
