Ganderkesee - Die elfjährige Ganderkeseerin Rosa Hornig wird den Kinderfasching am Sonntag, 9. Februar 2020, moderieren. Dieses Geheimnis hat Alexander Meyer, der Kinderfaschingsbeauftragte der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV), am Sonntag auf dem ebenfalls von der GGV veranstalteten Weihnachtsmarkt gelüftet.
Bei den Peanuts getanzt
Rosa hat zwar schon drei Jahre lang bei den Peanuts getanzt, weitere Faschingserfahrung hat die Ganderkeseer Gymnasiastin aber noch nicht. „Sie hat uns trotzdem voll überzeugt“, berichtete Gesa Stieneker-Intemann von der Kinderfaschingsregie über das erste Treffen. Frei vor Publikum zu reden, das hat die junge Ganderkeseerin in der Theatergruppe des Gymnasiums gelernt. Auf der Bühne wird sie allein moderieren.
Auch wird für die Torhüterin aus der D-Jugend vom TSV Ganderkesee kein Problem sein. Rosa kann sich im Fußball so gut behaupten, dass sie bereits in die Kreisauswahl aufgenommen worden ist.
Zeit, um an ihrer Moderation zu feilen, haben die Elfjährige und das Regieteam genug, auch ein Kostüm für sie gibt es noch nicht. Das hat seinen Grund: Erst am kommenden Sonntag findet nämlich das Kinderfaschings-Casting statt.
Neue Garde für Jungen
Neue, junge Talente können sich auch in der gerade gegründeten Jugendgarde bewähren.
Die Einführung der neuen Tanzformation für Jungen kündigte – ebenfalls auf dem Markt – Trainer Tim Intemann an. Als Angebot für faschings- und tanzaffine Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren soll die Jugendgarde die Lücke zwischen der Kindergarde „Bobbies“ und der Männergarde für Erwachsene füllen.
„Alle von der Männergarde stehen hinter der Idee der Nachwuchsgewinnung“, beteuerte Intemann. Sollte es wie geplant laufen, könnten die dann tanzerfahrenen jungen Männer in etwa zwei Jahren zu den Erwachsenen der Männergarde aufschließen, blickte Intemann voraus.
Erster Auftritt in Sicht
Ihren ersten Auftritt sollen die bislang sieben Jungen, die alle zuvor bei den Bobbies tanzten, offiziell zwar erst in der 70. Faschingssession 2020/21 haben. Intemann schloss aber nicht aus, dass Henry Adler, Ferdinand Tautz, Yannes Werner, Joel Pochodaj, Max Tönnjes, Nils Pleus und Philipp Pochodaj in irgendeiner Weise schon in der laufenden Session eine Chance erhalten. „Schnittige Uniformen, farblich angelehnt an den weiß-blauen Dress der Männergarden, sind in Arbeit“, verriet Jessica Unger vom Förderverein, der dafür aufkommen wird.
