Ganderkesee - Ganz ausfallen muss er zum Glück nicht, aber kleiner ist der Ganderkeseer Ferienpass in diesem Jahr geworden. Grund dafür ist die Corona-Pandemie, die das Ferienangebot nachhaltig einschränkt. „Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen auch bei den Ferienpassaktionen eingehalten werden. Gruppengrößen werden beschränkt sein, einige Veranstaltungen werden in diesem Jahr gar nicht stattfinden können“, erklärte Organisatorin Kerstin Röhl von der Gemeindeverwaltung.
Rund 50 Angebote warten im Sommer trotzdem auf Kinder und Jugendliche. Röhl: „Ein Schwerpunkt liegt auf Angeboten, bei denen die Abstands- und Hygienemaßnahmen gut eingehalten werden können. Das ist etwa bei den Kreativangeboten der Fall.“ Neben Töpferaktionen, Nähen, Bowling, Stoffmalerei, und „Kreatives aus Ytong-Steinen“ werden aber auch Fifa-Turniere auf der Playstation sowie Aktivitäten unter freiem Himmel angeboten, etwa „Spiel, Spaß und Spannung im Wald“. Wer Spaß am Klettern hat, sollte sich die Aktion im Kraxel-Maxel-Kletterwald in Hatten vormerken. Details zu allen Angeboten sind ab dem 23. Juni auf der Webseite des Ganderkeseer Ferienpasses einsehbar.
Eine weitere Änderung in diesem Jahr betrifft die Registrierung. „Die Anmelde- und Zahlungsphase haben wir in diesem Jahr verkürzt“, sagte Röhl. Teilnehmer müssen sich zwischen dem 23. und 30. Juni auf der Webseite einen eigenen Account anlegen, um eine persönliche Liste mit Wunschveranstaltungen zu erstellen. Alte Accounts aus dem Vorjahr sind nicht mehr aktiv.
Wer für die Registrierung keinen eigenen Computer zu Hause hat, kann sich telefonisch bei einem der drei Jugendzentren in der Gemeinde anmelden und dort einen öffentlichen Computerarbeitsplatz benutzen. In Ganderkesee ist das Jugendzentrum Trend dafür unter
Diese müssen bis zum 10. Juli an die Gemeinde Ganderkesee gezahlt werden, eine verbindliche Anmeldung erfolgt erst nach Geldeingang und der Abgabe einer Einverständniserklärung. Noch vorhandene freie Plätze werden ab dem 13. Juli zur weiteren Buchung zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde empfiehlt weiterhin, zum Ferienbeginn hin und wieder den eigenen Account zu prüfen, ob es Neuigkeiten, Änderungen der Uhrzeiten oder Ausfälle bei den zugelosten Aktionen gibt.
Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie kann es sein, dass einzelne Angebote noch angepasst werden müssen, etwa bei der erlaubten Teilnehmerzahl. Die Bestätigungsmail werde über die konkrete Hygienemaßnahmen der einzelnen Veranstaltungen informieren, kündigt die Gemeinde an. Beim Hinbringen und Abholen von Kindern wird in der Regel aber ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen sein, bei den Aktionen selbst zumeist nicht.
