GANDERKESEE - Sechs Wochen nach der Eröffnung der Raiffeisen Warengenossenschaft an der Westtangente haben zehn FDP-Fraktions- und Ortsverbandsmitglieder am Mittwochnachmittag das Gartencenter Heitmann besucht. Nachfragen wolle man bei Uwe und Holger Heitmann, ob sich durch die Konkurrenzsituation negative Auswirkungen auf das Geschäft ergeben hätten, so Marion Daniel, Vorsitzende der FDP Ganderkesee.
„Bis jetzt kann man noch nichts sagen, erst nach einem Jahr kann man genaue Ergebnisse sehen“, erklärte Uwe Heitmann. Durch die Neueröffnung seien viele Kunden neugierig und würden bestimmt das Angebot des Raiffeisenmarktes testen. „Unsere Verkaufszahlen sind ungefähr gleich geblieben. Die Stammkundschaft bleibt“, bilanzierte der Gartenbauer.
Familie Heitmann sieht das vor allem in ihrem hochwertigen Sortiment und der guten Beratung durch gelerntes Fachpersonal begründet. „Die Kunden legen Wert auf kompetente Beratung“, ergänzte Holger Heitmann. Im Gartencenter arbeiten Familienangehörige und gelernte Gärtner – 13 Mitarbeiter sind es insgesamt. Ein Auszubildender und zwei Praktikanten komplettieren das Team.
Eventuell wollen die Gebrüder Heitmann noch expandieren. Pläne über einen Anbau gab es bereits: Ein neues Verkaufshaus, spezialisiert auf den Bereich Dünger, sollte gebaut werden. Die Eröffnung des Gartencenters Fleur-Garten habe ihnen aber einen Knacks verpasst, so Uwe Heitmann. Ob man sich noch einmal an das Projekt heranwage, hänge auch von der Nachfolge ab. „Wenn man über 50 ist, denkt man darüber nach, wie es weitergeht.“ Die Mutter von Holger und Uwe, Ursula Heitmann, arbeitet immer noch im Center mit – die Brüder würden im Alter gerne kürzer treten, sehen sich zukünftig aber auch noch aktiv.
Marion Daniel und die übrigen FDP-Mitglieder zeigten sich erfreut über die bisherige Bilanz: „Wir haben Sie immer im Auge gehabt. Es ist schön, dass wir nichts Negatives hören müssen.“
