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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Thomas Tesch rückt an die GGV-Spitze

16.10.2019

Ganderkesee In 68 Jahren Faschings-Geschichte hatte die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) bisher nur drei feste Präsidenten. Im nächsten Jahr wird es einen vierten geben: Thomas Tesch steht bereit, das Spitzenamt des Ganderkeseer Faschings zu übernehmen. Bei der Jahreshauptversammlung im Juni 2020 wird er sich zur Wahl stellen und soll dann Uwe Meyer ablösen. Der 67-Jährige amtiert seit 1995 als Präsident und war in diesem Juni von der GGV-Versammlung noch einmal für drei Jahre gewählt worden – nun hat er sich aber zum vorzeitigen Rückzug entschlossen, will dem Fasching aber weiter beratend und repräsentativ zur Seite stehen.

Mit 25 Jahren an der GGV-Spitze ist Uwe Meyer der Präsident mit der längsten Amtszeit. Vor ihm hatten Herbert Witte (1961-1982) und Rolf Kühn (1982-1995) die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine geführt. In den erstern zehn Faschings-Jahren bis 1961 hatte die Präsidentschaft jährlich gewechselt.

Wie Meyer gehört auch Thomas Tesch schon seit 25 Jahren dem Präsidium an, seit 20 Jahren ist er Vizepräsident. „Ich weiß, wie der Hase läuft“, versicherte der 52-Jährige, der als Projektentwickler bei der Zech Umwelt GmbH in Ganderkesee arbeitet. Schon als Zweijähriger sei er beim Fasching im Kinderwagen um den Ring geschoben worden, erzählte Tesch am Dienstagabend. 2001 regierte er als Prinz Thomas II. das Narrenvolk.

Höhere Eintrittspreise in der Faschings-Festhalle

Steigende Preise kündigt die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine für die Büttenabende und den Kinderfasching in der kommenden Session an. Da in der Festhalle aus Brandschutzgründen 50 Sitzplätze weniger zur Verfügung stehen, komme die GGV um eine Anpassung der Eintrittspreise nicht herum, heißt es. Karten der ersten Kategorie kosten künftig 28 statt 26 Euro, die Preise für die hinteren Plätze klettern ebenfalls um 2 Euro auf 22 Euro.

Beim Kinderfasching ist fortan mit dem Eintritt für Erwachsene ein Sitzplatzanspruch verbunden. Deshalb steigt der Kartenpreis von 6 auf 7 Euro. Kinder zahlen weiter 1 Euro – ohne Sitzplatz. „Der Kinderfasching ist eine Mitmachveranstaltung“, erklären die Organisatoren. Die Kinder sollen sich auf der Tanz- und Aktionsfläche vor der Bühne aufhalten. Falls für sie aber ein Sitzplatz gewünscht ist, kostet dieser ebenfalls 7 Euro. Die GGV weist darauf hin, dass wegen der engen Bestuhlung keine Kinderwagen mit in den Festsaal genommen werden können.

Wenn am 11.11. die 69. Faschingssession beginnt, wird Noch-Präsident Uwe Meyer sie zum letzten Mal mit einem dreimal kräftigen „Hinein und he geiht“ eröffnen – und danach sogleich die ersten neuen Orden verleihen. Wie diese närrische Dekoration aussieht, ist seit Dienstagabend kein Geheimnis mehr: Eine Gardetänzerin und ein Männer-Gardist umrahmen das Prinzenpaar, darunter prangt das Motto der neuen Session, „Wir sind Fasching.“ Entworfen hat den diesjährigen Orden Angie Sperling. Die 22-jährige, als Tänzerin in der Rot-Blauen Garde und Ehrendame von 2017 mit dem Fasching bestens vertraut, hatte auch im Vorjahr schon am Ordenswettbewerb teilgenommen, musste damals aber noch ihrer Mutter Susanne Sperling den Vortritt lassen – der Sieg bleibt also in der Familie.

Auf Angie Sperlings Entwurf entfielen in der gemeinsamen Sitzung von Festausschuss, Präsidium und Ältestenrat 21 von 60 Stimmen – mehr als ein Drittel. Auf Platz zwei landete mit 14 Stimmen der Vorschlag von Ramona Harms, der ein lachendes Clowns-Gesicht zeigt. Dritte wurde Katrin Schröer (zehn Stimmen) mit einem von Gardetänzerinnen umrahmten Orden in „Wurfstern-Form“, so GGV-Sprecher Timo Vetter.

1000 Exemplare werden von dem neuen Orden geprägt, ab dem 11.11. zieren sie die Brustpartien verdienter Närrinnen und Narren.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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