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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Ganderkeseer Fasching Bereitet Umzug Vor: So viel Süßes fliegt am Ring

18.02.2020

Ganderkesee Nach den Büttenabenden ist vor dem Umzug: Am Samstagmittag herrschte bereits großer Andrang auf dem Gelände von Gartenbau Heitmann in Ganderkesee. Eintrittsbänder, Wagennummern und nicht zuletzt süßes Wurfmaterial lagen zur Abholung für die Faschingsgruppen bereit. Die Ausgabe von Bonbons und Gummibärchen koordinierte wie immer der „Bonschenmajor“, Konrad Stiehl.

Insgesamt 25 Rollwagen haben er und seine Mitarbeiter in dieser Session mit Bestellungen beladen. „Das sind gut 10 000 Euro“, schätzte er den Wert der verschiedenen Süßigkeiten. Seit bereits zehn Jahren ist „Major“ Stiehl für die Ausgabe des Wurfmaterials zuständig – Haribo-Tütchen, Schokoriegel, Popcorn und natürlich Kamellen.

3300 Narren auf 1200 Metern

Der Fasching um den Ring startet am Sonnabend, 22. Februar, um 14 Uhr. Gut 100 Gruppen mit rund 3300 Teilnehmern machen sich auf den Weg über die 3,3 Kilometer lange Umzugsstrecke. Der närrische Lindwurm selber ist gut 1200 Meter lang, wenn er steht – in Bewegung gesetzt, kann er sich aber weiter auseinanderziehen.

Die größte Gruppe stellt einmal mehr der Ortsverein Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege mit 143 Teilnehmern. Auch der Hausmänner-Stammtisch (138) und die Adelheider (132) sind personell sehr stark vertreten.

Der Umfang der Bestellungen sei im Laufe der Jahre relativ gleich geblieben, jede Gruppe sucht sich dabei ihr eigenes Sortiment aus. „Einige Gruppen bestellen sicher auch alleine etwas im Internet“, so Stiehl. Merkbar weniger Arbeit habe er in dieser Session aber nicht gehabt. „Von den fremden Gruppen, die nicht aus Ganderkesee kommen, bestellen auch viele bei uns“, sagte er. Dieses Angebot der GGV werde sehr gut angenommen.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat der „Bonschenmajor“ eine Veränderung im Bestellverhalten beobachtet. „Die abgepackten Sachen wie Gummibärchen sind im Verhältnis mehr geworden, während Kamellen weniger geworden sind. Grund ist, so vermutet Stiehl, dass die Süßigkeiten während des Umzugs lieber gezielt an das Publikum abgegeben und weniger blind in die Menge geworden werden. Letztlich trägt dies auch zur Müllvermeidung bei.

Ob bei so vieler süßer Versuchung auch mal ein Tütchen durch „Kontrollen“ abhanden kommt? „Ich verkoste hier nichts!“, versicherte Stiehl mit einem Augenzwinkern – obwohl er generell durchaus für Süßes zu haben sei.


  Infos unter   www.fasching-ganderkesee.de/faschingsumzug 
Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
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