Ganderkesee - Es gab „Hochzeitssuppe“, Kartoffelsalat und Würstchen, mehrere Platten mit Schnittchen und ein süßes Dessert: Der Buffettisch war reich gedeckt für die 18 Gäste, die am Heiligen Abend der Einladung der Bürgerstiftung Ganderkesee ins „Haus Müller“ gefolgt waren. Zum fünften Mal hieß es dort: „Heiligabend nicht allein“.

Mit dieser Veranstaltung, einmal mehr organisiert von Dr. Barbara Thomé, verschafft die Bürgerstiftung alleinstehenden oder verwitweten Menschen in der Region die Möglichkeit, Heiligabend in Gemeinschaft zu verbringen. „Ich bin froh, dass es dieses Angebot gibt“, sagte eine Teilnehmerin aus Delmenhorst, die seit 2015 jedes Jahr der Einladung ins Haus Müller gefolgt ist – auch diesmal wieder: „Das ist immer ein sehr angenehmer und entspannter Abend. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Menschen das Angebot wahrnehmen würden.“

Die Kapazitäten im Haus Müller sind aber begrenzt: Viel mehr als 20 Gäste finden dort nicht angemessen Platz. Neben Barbara Thomè und ihrem Mann Jürgen kümmerte sich wieder der freie Theologe Peter Mienert um die Gestaltung des gut vierstündigen Programms. Und wie in jedem Jahr kamen nicht die Speisen vom Buffet als erste auf den Tisch – sondern die Glückskekse, die Barbara Thomé stets mitbringt. Jeder Gast liest den Spruch vor, der sich im Keks verbirgt. „Besser kann man nicht ins Gespräch kommen“, weiß Thomé aus Erfahrung. Das funktionierte auch diesmal wieder am Heiligen Abend.

Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)