Ganderkesee - Sie sind über die Jahre zu einem routinierten Team zusammengewachsen: Keine zwei Stunden hat das Team der Ganderkeseer Kostümbörse am Wochenende benötigt, um alle Utensilien für den Börsenstart an diesem Montag vom Sommerlager bei der Firma Heitmann an der Birkenallee ins Ladenlokal an der Rathausstraße 19 zu transportieren.
„Holger Heitmann hatte alles perfekt vorbereitet“, freute sich Elfriede Meyer, Sprecherin des Teams. „Wir mussten nur noch einladen. Wenig zu schleppen hatten Elfriede Meyer, ihre Kolleginnen Christa Rediske und Brigitte Ewald sowie die jeweiligen Ehemänner allerdings dennoch nicht. Rund 30 Umzugskartons mit Kostümen und Accessoires, diverse Kleiderständer und -stangen, Garderobenspiegel, Regale, Umkleidekabinen, Büromaterial und noch eine Menge mehr galt es auf zwei Pkw-Anhänger zu laden. „Ohne unsere Jungs wären wir aufgeschmissen“, betonte Elfriede Meyer, die kurz vor der Räumaktion auch noch eben einem Radiosender ein Interview gegeben hatte.
Wer steht eigentlich hinter der Kostümbörse?
Die Kostümbörse, die die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) schon seit dem Start im Jahr 2007 gemeinsam mit der NWZ betreibt, ist inzwischen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und gefragt. „Wir bekommen übers Internet Anfragen aus Orten, deren Namen wir nicht einmal kennen“, berichtete Elfriede Meyer.
Wie „funktioniert“ die Kostümbörse?
Der Börsenhandel an der Rathausstraße 19 in Ganderkesee erfolgt wie schon in den Vorjahren in zwei Abschnitten: Von diesem Montag, 21. Januar, bis Samstag, 2. Februar, werden ausschließlich nicht mehr benötigte Kostüme angenommen. Vom 8. bis zum 23. Februar folgt dann der Verkauf. Geöffnet ist die Börse während der Annahmephase immer montags und freitags von 17 bis 19 Uhr sowie mittwochs und samstags von 11 bis 13 Uhr.
Was kann man in der Kostümbörse abgeben?
In Kommission genommen werden Kostüme, Perücken und närrische Accessoires, die sich in einem verkaufsfähigen Zustand befinden – also idealerweise gereinigt und gebügelt sind. Abgerechnet wird zum Schluss: Die Auszahlung und Rückgabe nicht verkaufter Kostüme erfolgt ausschließlich am Montag, 11. März, von 18 bis 19 Uhr.
Kann man jetzt schon Kostüme reservieren?
Das Börsenteam beginnt erst im Laufe der nächsten 14 Tage damit, die – größtenteils aus einer Großspende im vorigen Jahr stammenden – noch vorhandenen Kostüme sowie alle neu angenommenen Waren aufzuhängen. Gestöbert werden kann folglich auch erst zum offiziellen Verkaufsstart am Freitag, 8. Februar. Weitere Informationen zum närrischen Börsenhandel erteilt Elfriede Meyer unter
