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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Kirchenkreis steht vor großen Aufgaben

02.05.2019

Ganderkesee /Landkreis /Delmenhorst Der Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land mit seinen 33 Pfarrstellen muss aus Kostengründen bis zum Jahr 2030 4,5 Pfarrstellen einsparen. Mit dieser Vorgabe der Evangelischen Kirche Oldenburg beschäftigt sich die Kreissynode am 17. Mai in Heilig-Geist in Delmenhorst.

„Wir haben einen Kassensturz gemacht und Prognosen angestellt“, sagt Kreispfarrer Bertram Althausen. „Wir werden die 4,5 Stellen sozialverträglich über Ruhestandsregelungen einsparen. Bis zum Jahr 2030 wechselt die Hälfte unser aktuell 40 Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis in den Ruhestand.“ Die Altersgrenze liegt bei 67 Jahren. 2020 bereits gehen Pfarrerin Monika Millek (Wardenburg) und Pfarrer Dietrich Jaedicke (Großenkneten) in Rente.

In der ev.-luth. Kirchengemeinde Ganderkesee bleibt noch ein bisschen Zeit: Pastorin Irene Schlawin ist hier die Erste, die in knapp zehn Jahren in den Ruhestand geht, wenig später folgt Pastorin Susanne Bruns, die derzeitige Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. „Das Gute ist, dass wir schon jetzt für die Zeit danach planen können“, betont Bruns.

Sicher ist aber, dass Ganderkesee dann eine von derzeit fünf Pfarrstellen verlieren wird. Gerade erst konnte die fünfte Stelle, die nach dem Ausscheiden von Pastor Eckhard Dreyer gut ein Jahr lang vakant war, noch einmal wiederbesetzt werden. Pastorin Julia Klein, derzeit in Oldenburg beschäftigt, hat sich bereits vorgestellt. Am Montag entscheidet der Gemeindekirchenrat über ihre Bewerbung, das letzte Wort hat dann der Gemeinsame Kirchenausschuss der Landeskirche – Susanne Bruns geht aber davon aus, dass Julia Klein die Stelle im Herbst antreten kann.

Über die zukünftige Struktur der 20 Kirchengemeinden im Landkreis Oldenburg mit derzeit 20,5 Pfarrstellen und in der Stadt Delmenhorst mit aktuell 12,5 Pfarrstellen wird ebenfalls auf der Kreissynode gesprochen. „Wir werden die Kooperationen und die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden verstärken“, erklärt Althausen. Es seien sechs Entwicklungsräume im Kirchenkreis gebildet worden.

Einen dieser Entwicklungsräume bilden die Kirchengemeinden Ganderkesee und Schönemoor. In Schönemoor besetzt Pastorin Susanne Wöhler derzeit eine Dreiviertelstelle. Langfristig werde diese im Zuge der Umstrukturierung auf eine halbe Stelle reduziert, erklärt Susanne Bruns – für ihre Kollegin Wöhler gelte aber Bestandsschutz. Es werde künftig zu einer engeren Kooperation zwischen den Gemeinden Ganderkesee und Schönemoor kommen.

„Die Gemeinden haben sich als Auftrag der Kreissynode selbst gefunden“, betont auch Kreispfarrer Althausen. „Sie werden ihre Arbeitsschwerpunkte zusammen festlegen und die Arbeitsbedingungen selbst gestalten.“ Wichtig ist ihm, dass die ehrenamtlichen Kräfte in den einzelnen Gemeinden nicht reduziert werden. „Die Gemeindekirchenräte bleiben bestehen“, betont er. „Die Ehrenamtlichen schöpfen viel Kraft aus der Identifikation mit ihrer Kirchengemeinde.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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