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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Datenschutz treibt Vereine um

05.06.2018

Ganderkesee /Landkreis Verwirrung herrscht gerade fast überall, wenn es um die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO geht. Die NWZ hat ein Stimmungsbild in der Gemeinde Ganderkesee eingeholt.

„Das ist ein schwieriges Thema“, was man aber natürlich dennoch anpacke, so Hans-Dieter Peckelsen, Geschäftsführer des TSV Ganderkesee. Der TSV habe sich, zusammen mit einem anderen Verein aus dem Landkreis, eine juristische Beratung geholt. An der Umsetzung der Ergebnisse arbeite man derzeit. Klar sei: Die Mitglieder müssen zum Beispiel darüber informiert werden, welche Daten der Verein erhebt und verarbeitet. Unklar sei derweil, in welcher Form diese Unterrichtung geschehen muss. „Das überlegen wir noch“, so der Geschäftsführer.

Kein Datenschutzbeauftragter nötig

Bestimmte Fälle, wie zum Beispiel die Ernennung eines Datenschutzbeauftragten, entfallen für den TSV. „Zum Glück sind wir aus der Nummer raus“, erklärt Peckelsen, denn: Einen Datenschutzbeauftragten brauchen all die Vereine, bei denen „mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt“ seien, wie es seitens der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Datenschutz heißt. Diese Zahl erreichen weder der TSV Ganderkesee noch die Turnerschaft Hoykenkamp oder der VfL Stenum.

Burkhard Garmhausen, Vorsitzender in Hoykenkamp, ist derweil der Meinung: „Wer schon früher auf Datenschutz geachtet hat, dem fällt die Umstellung auf die neue Verordnung nicht schwer.“ Ein erstes Opfer hat die Verordnung aber in Hoykenkamp schon gefordert: „Wir mussten unser Mitgliederarchiv größtenteils löschen“, so Garmhausen.

Lesen Sie mehr zur DSGVO im NWZ-Spezial zur Datenschutzgrundverordnung

Mehr Unterstützung von den Dachverbänden wünschen sich TSV und Turnerschaft. „Da kam lange nichts und jetzt nur so langsam etwas“, sagt zum Beispiel Hans-Dieter Peckelsen. Dr. Ingo Scholz, Vorsitzender des VfL Stenum, sieht sich durch Kreis- und Landessportbund hingegen durchaus unterstützt. „Es gibt viele Vordrucke, die die Arbeit erleichtern. Manches muss man aber vor Ort machen.“

Probleme bei Turnieren

Dabei gibt es, nicht nur in Bezug auf den Umgang mit den Mitgliedern, viele Praxisbeispiele, die der Klärung bedürfen. So zum Beispiel im Fall des Reitervereins Grüppenbühren, der sich unter anderem mit der Frage beschäftigt, wie man mit Turnierfotos und deren Veröffentlichung auf der Homepage oder bei Facebook umgeht. Dieter Holsten, beim Kreissportbund (KSB) Referent für Vereinsrecht, verweist hier auf eine Mitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz Baden-Württemberg. Dort heißt es unter anderem: „Informationen über Vereinsmitglieder, zum Beispiel Spielergebnisse und persönliche Leistungen, Mannschaftsaufstellungen, (...) können ausnahmsweise auch ohne Einwilligung kurzzeitig ins Internet eingestellt werden“, sofern die Betroffenen darüber informiert seien und keine Grundrechte verletzt würden. Aber: „Bei einer Veröffentlichung eines Fotos (...) des Betroffenen überwiegen dessen Interessen (...); sie wäre daher nur mit ausdrücklicher Einwilligung (... ) zulässig.“


Mehr zur DSGVO unter   https://www.nwzonline.de/dsgvo 
Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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