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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Neue Maßnahmen Gegen Corona-Pandemie: Zahl der Infizierten im Landkreis steigt

23.03.2020

Ganderkesee /Landkreis Neben weiteren Einschränkungen für das öffentliche Leben im Kampf gegen die Covid-19-Erkrankung hat der Landkreis Oldenburg am Samstag neue Zahlen zu bestätigten Fällen bekannt gegeben. Demnach wurden bis Samstag 16 Personen positiv auf die neuartige Lungenkrankheit getestet.

Es handelt sich um neun männliche und sieben weibliche Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee, Hude, Wardenburg, Dötlingen, der Stadt Wildeshausen sowie der Samtgemeinde Harpstedt. Die Erkrankten befinden sich nach Auskunft des Landkreises alle in häuslicher Isolation. Bei einer erkrankten Person sei der Infektionsweg bislang ungeklärt, alle anderen Infizierten seien jedoch Rückkehrer aus bekannten Risikogebieten, heißt es. Ebenfalls in Quarantäne befinden sich zusätzlich derzeit 164 weitere Personen.

Im Zuge der landesweiten Schließung von Gastronomien ab Samstagabend – ausgenommen der Außer-Haus-Verkauf – hat der Landkreis zum Schutz der Bevölkerung eine verschärfte Allgemeinverfügung für den gastronomischen Bereich erlassen. Speisegaststätten, Restaurants, Systemgastronomien, Imbisse und Mensen sind demnach für den Publikumsverkehr zu schließen. Ausnahmen gelten für Fälle, in denen Speisen und Getränke außer Haus verkauft werden, sowie für Lieferdienste. Der Verzehr ist jetzt innerhalb eines Radius von 50 Metern um gastronomische Betriebe herum verboten. Aus hygienischen Gründen wird bargeldlose Bezahlung empfohlen.

Als Grund für diese verschärften Maßnahmen nennt der Landkreis die äußerst dynamische Verbreitung von Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus und resultierenden Fällen von Covid-19. „Die notwendigen und differenzierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in besonderen Bereichen der Gesellschaft dienen der dauerhaften Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des derzeit durch das Influenza-Geschehen hoch beanspruchten Gesundheitssystems über einen absehbar längeren Zeitraum hinaus“, heißt es in der Allgemeinverfügung zur Beschränkung von sozialen Kontakten.

Wie das am Sonntag von Bund und Ländern neu vereinbarte „Kontaktverbot“ umgesetzt werden soll, nach dem Versammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich nicht mehr erlaubt sein sollen, ließ Kreissprecher Galeotti auf Anfrage zunächst offen. „Wir warten jetzt auf die fachaufsichtliche Weisung des Landes.“ Darin müsse das Land unter anderem klären, wie die Kontrolle erfolgen solle. „Wir können ja nicht in die Familien gehen.“

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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