GANDERKESEE - Beim Bandagieren kann manches schief laufen. Wie es richtig geht, vermittelten die Mitarbeiterinnen der Krankengymnastik-Praxis Schütte Anke Bielefeldt, Nadine Lange und Christina Wolter in der Lindenstraße am Mittwochnachmittag zwölf Pflegekräften der Sozialstation.

„Eine gute Kompressionsbandagierung muss Druck auf das Gewebe ausüben. Viele Patienten wollen nicht, dass wir zu fest wickeln – aber ohne das ist die Bandagierung wirkungslos“, schildert Physiotherapeutin Christina Wolter. In einer dreistündigen Sitzung wurde den Teilnehmern vermittelt, worauf es bei der Bandagierung zur Unterstützung einer Lymphdrainage ankommt. Das Material dazu spendete die Firma Lohmann und Rauscher.

„Die Wickeltechnik ist entscheidend, damit keine Ödeme entstehen“, erklärt Anke Bielefeldt. Der Aufwand sei bei einer dauerhaften Anwendung hoch, da die Binden ständig gewechselt werden müssen. „Wichtig ist, dass Ärzte die Bandagen verschreiben. Die Patienten müssen diese selber mitbringen, damit wir arbeiten können“, so Wolter.