GANDERKESEE - GANDERKESEE/HS - Der Ganderkeseer Landtagsabgeordnete Christian Dürr (FDP) will im Streit um die von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) festgelegten neuen Honorarsätze für HNO-Ärzte beim Sozialministerium intervenieren und auch versuchen, über die Landes-FDP auf die KVN einzuwirken.

Das sagte Dürr gestern nach einem Informationsbesuch bei dem Ganderkeseer HNO-Arzt Dr. Carsten Taut, der – wie berichtet – nach der Neuregelung der Honorarsätze einen erheblichen Teil seines Umsatzes einbüßt und viele Facharztpraxen als gefährdet ansieht. Die KVN hatte ein dreistufiges Honorarsystem beschlossen und vergütet damit nach Ansicht ihrer Kritiker „gleiche Behandlungen ungleich“.

Dürr wies aber darauf hin, dass die KVN als Selbstverwaltungsorgan nicht der Weisung des Ministeriums unterliegt und das Ministerium deren Beschlüsse nur auf Rechtmäßigkeit prüfen könne.