Ganderkesee - Der Fasching hatte fast immer Glück mit dem Wetter – diesmal nicht: Dicke Regentropfen, dazu auch Hagel und ein schneidender Wind, der zeitweise zum Sturm wurde, setzten dem Umzug um den Ring am Sonnabend heftig zu. Festwagen-Kulissen und Kostüme litten teilweise arg unter der Gewalt von Tief „Xanthippe“ – die meisten Gruppen jedoch setzten den widrigen Bedingungen fast trotzig eine ausgelassene Fröhlichkeit entgegen.

Der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) dürfte das extrem schlechte Wetter aber ein tiefes Minus in der Kasse beschert haben: Die Zuschauerreihen an der Strecke waren deutlich dünner besetzt als in den vergangenen Jahren.

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Das räumte auch der GGV-Sprecher Timo Vetter ein: „Die Besucherzahlen haben sehr stark unter dem schlechten Wetter gelitten“, gab er kurz nach Umzugsende als erstes Resümee, ohne bereits konkrete Zahlen nennen zu können.

Seinen Respekt zollte er all jenen, die trotz Sturm, Regen und Hagel an der Umzugsstrecke geblieben waren und mitgefeiert hatten. Vetter: „Hut ab vor unseren tollen Besuchern, das diesjährige Motto ,Wir sind Fasching’ trifft auch voll und ganz auf sie zu.“

Nur wenige Gäste suchten in besonders heftigen Regenschauern Schutz an Hauseingängen oder unter Vordächern. In Höhe Am Steinacker wurde allerdings kurzzeitig der rund 13 Meter lange und weitgehend überdachte Wagen der Gruppe „Tresensport“ (Motto „Oktoberfest“) von Zufluchtsuchenden geentert. Erst der Wagen-DJ vermochte die Situation durch mahnende Wort zu entschärfen.

Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)
Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee