GANDERKESEE - Zehn Studenten der Internationalen Universität Bremen waren am Freitagabend mit von der Partie. Die katholische Gemeinde St. Hedwig war Gastgeber des Abends.
Von Laura Breitkopf
GANDERKESEE - „Miteinander Zusammenleben gestalten“ hieß das Motto, zu dem am Freitagabend der Ökumene- Kreis Ganderkesee in die katholische Kirche St. Hedwig und das angrenzende Pfarrgemeindehaus geladen hatte. Anlässlich der ökumenischen Woche fanden sich in gemütlicher Runde etwa 60 Mitglieder der katholischen, evangelisch-lutherischen und aramäischen Gemeinde ein, um gemeinsam mit weiteren Gästen aus Bremen, zehn Studenten der International University (IUB), nach einem ökumenischen Gottestdienst einen besinnlichen Abend zu genießen.Die Studenten, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland an der IUB leben und lernen und von denen nur einige Deutsch sprechen, kamen unter anderem aus Südafrika, Rumänien, Simbabwe und Nepal in die Hansestadt. Bislang hatten sie nur selten Gelegenheit, deutsche Bräuche, Kultur und Menschen kennenzulernen, da sich ihr Leben hauptsächlich mit anderen internationalen Studenten auf dem Campus abspiele, erzählten die Gäste.
Hermann Abeln, Mitglied des Ökume-Kreises und Mitorganisator des Abends, war über die Zusammenkunft sehr erfreut. Die Idee für solche Abende im Rahmen der ökumenischen Woche entstand vor vielen Jahren. Dass diesmal Christen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam mit Studenten aus anderen Ländern einen gemeinsamen Abend feierten, sei ihm ein sehr wichtiges Anliegen gewesen, sagte Abeln. „Diese Beziehungsaufnahme hilft, dass wir das, was wir sagen und beten, in praktische Nächstenliebe umsetzen können“, erklärte er. Und dass dies in den Kirchen auch gelebt wird, zeigte der Abend im Gemeindehaus neben der St.-Hedwig-Kirche, angefangen vom liebevoll dekorierten Buffet bis zum Lachen, das den Raum erfüllte. „Die große Welt kann man nicht verändern, doch im Kleinen, der Gemeinde, fangen wir an“, meinten die Teilnehmer.
