Ganderkesee - Der erste „offene Hospiz-Vormittag“ des Hospizkreises Ganderkesee-Hude kam gut an. Rund 50 Teilnehmer interessierten sich für das Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“. Als Referent war Rechtsanwalt Wolfgang Reiter zu Gast. Leider musste der Hospizkreis einigen Interessenten sogar absagen, da im evangelischen Gemeindehaus zu wenig Plätze zur Verfügung standen.

Während des Frühstücks stellten die Zuhörer viele persönliche Fragen zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ und berichteten sehr emotional von ihren Erlebnissen, teilt Rainer Heinken, 2. Vorsitzender des Hospizkreises, mit. Deutlich wurde, so Heinken, dass nicht nur ältere Menschen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen wollen, sondern dass es auch für junge Erwachsene wichtig ist. Die Teilnehmer äußerten Interesse an weiteren Veranstaltungen dieser Art. Aufgrund der großen Nachfrage will der Verein im nächsten Jahr einen weiteren Termin zu diesem Thema anbieten, kündigt Heinken an.

Der 2. Vorsitzende weist darauf hin, dass zusätzlich die Möglichkeit besteht, sich im Internet mit Informationsmaterial des Bundesjustizministeriums zu versorgen. Auch der Hospizkreis berät nach Anmeldung über das Hospizhandy, 0160/99 64 39 44, zu diesem Thema.