GANDERKESEE - Heinrich Ramsbrock übernimmt Moderation und Bewertung. Gerd Sosath zeigt frisch gekörte Hengste.

Von Markus Minten

GANDERKESEE - 25 Fohlen aus Ganderkesee und umzu, mindestens zwei Hengste, eine große Tombola und ein gemütliches Beisammensein unter Reitern, Züchtern und Pferdeliebhabern – das sind die Eckpunkte des diesjährigen Ganderkeseer Fohlenchampionats. Am Freitag, 29. Dezember, lassen die Freunde der Meisterstunde damit traditionsgemäß das Jahr in der Reithalle Donnermoor ausklingen – 2006 bereits zum 17. Mal.

In fünf Ringen werden die Fohlen ab 18 Uhr durch die Halle geführt. Die Bewertung und die Moderation liegen dabei in einer Hand: Zum zweiten Mal wird Heinrich Ramsbrock aus Menslage (Landkreis Osnabrück) den Pferdenachwuchs begutachten und dem Publikum seine Entscheidungen auch gleich kommentieren. Bewerten wird Ramsbrock die Abstammung, das Gebäude sowie die Bewegung der Tiere. Die besten fünf Fohlen machen im so genannten „Brillantring“ dann den Sieger des Fohlenchampionats unter sich aus. Und vielleicht wechselt dann auch gleich in der Halle noch das ein oder andere Tier den Besitzer.

Doch auch die Zuschauer können an diesem Sieg teilhaben: Wer den Gewinner des Brillantrings richtig vorhersagt, kann sich Hoffnungen auf den Hauptpreis machen: einen Deckgutschein des Gestüts Gerd Sosath in Lemwerder. Darüber hinaus winken noch viele Sachpreise.

Hengste von Gerd Sosath werden auch das Rahmenprogramm gestalten. „Werderfan“ und „Fontane“ – beide frisch gekört – werden an der Hand vorgeführt, kündigte Bettina Behrens, Pressesprecherin des Reitervereins Ganderkesee, an. Zudem soll „Ludwig von Bayern“ oder ein anderer Hengst über dem Sprung gezeigt werden.