Ganderkesee - In Hoyerswege starten die Vereine des Ganderkeseer Schützenbundes in diesem Jahr in die Festsaison: Das Bundesschützenfest, mit dem der Reigen traditionell eröffnet wird, findet am 5. und 6. Mai auf der Anlage des SV Hoyerswege statt. Für die Gastvereine wird dies eine Abschiedsvorstellung, während die Hoyersweger Gastgeber auch ihr eigenes Schützenfest am 7. und 8. Juli noch am bisherigen Standort hinter dem Restaurant „Mongolei“ feiern werden – 2019 soll dann schon die neue Schießhalle am Holzkamper Damm fertiggestellt sein.

Den Start ins neue Jahr hat der Ganderkeseer Schützenbund indes schon hinter sich: Zur Generalversammlung begrüßte Präsident Heino Brackhahn die Vertreter der zwölf Vereine am Freitagabend im Schützenhof Ganderkesee. Dabei bedankte sich Brackhahn beim SV Grüppenbühren für die Ausrichtung des vergangenen Bundesschützenfestes und beim Bundeskönigspaar Stephanie Sandersfeld und Marc Bührmann, das seinen Pflichten fleißig nachgekommen sei.

Mit Sorge beobachtet der Schützenbund-Präsident die Mitgliederentwicklung: Er wünschte sich Ideen, wie die Nachwuchsarbeit verbessert und ausgebaut werden könnte, und regte einen Erfahrungsaustausch mit allen Vereinsvorsitzenden und Jugendleitern zum Thema an. Erfreulich ist hingegen die Kassenlage – so gut sogar, dass der Bund in diesem Jahr den Vereinen die Beiträge erlässt. Vorstandswahlen standen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung, einzige Personalie war die Berufung von Herbert Tönjes in den Ehrenausschuss. Er löst Marianne Sprung ab.

Wie immer übergab Brackhahn auch eine Spende: Den Erlös des Benefizschießens im November, 1115 Euro, nahmen Chris Peikert-Baramsky und Linda Bahr für den Hospizkreis Ganderkesee-Hude entgegen.