GANDERKESEE - Sorgsame Abwägung, zeitliche Koordination und mehr Transparenz mahnt der Fuhrenkamp-Schutzverein angesichts der Abholzung in Schlutter an. Grundsätzlich sei es üblich und sinnvoll, Bestandsaufnahmen durchzuführen, bevor über die Zukunft einer Fläche entschieden werde und Eingriffe vorgenommen würden, heißt es in einer Reaktion der Vorstandsmitglieder Hans Siedenburg, Klaus Handke, Hajo Schöne und Manfred Knocke. Und: „Nach den umfangreichen Rodungsmaßnahmen sind die Ergebnisse sicher nicht mehr mit dem Ausgangszustand vergleichbar.“
Dr. Klaus Handke weist darauf hin, dass es sich um ein „zumindest ornithologisch sehr artenreiches Gebiet“ gehandelt habe. So seien zwischen 2003 und 2007 30 Brutvogelarten nachgewiesen worden, darunter Gelbspötter, Trauer- und Grauschnäpper, Dorngrasmücke und Sommergoldhähnchen.
