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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Verkehr Im Ort Ganderkesee: Gemeinde will Lastwagen vom Festplatz fernhalten

09.01.2020

Ganderkesee Nach dem NWZ-Bericht über den von Lastwagenfahrern immer öfter als Gratis-Parkfläche missbrauchten Ganderkeseer Festplatz hat die Verwaltung für die Fläche an der Raiffeisenstraße Veränderungen angekündigt.

Obwohl der Schwerlastverkehr dort nicht parken darf, hatte über das Wochenende gleich eine ganze Flotte türkischer Sattelzüge auf dem Platz Halt gemacht. Die Fernfahrer hatten eine Firma in Ganderkesee beliefert und waren davon ausgegangen, auf dem Pendlerparkplatz bis zum nächsten Frachtauftrag warten zu können, ergab eine Kontrolle durch die Verwaltung. Über den Sachverhalt aufgeklärt, zogen die Berufskraftfahrer laut Gemeindesprecher Hauke Gruhn am Dienstag weiter zur Raststätte Hasbruch an der A 28, um sich dort rechtzeitig vor dem einsetzenden Feierabendverkehr Stellplätze zu suchen.

Nach Auskunft Gruhns soll eine noch ausführlichere Beschilderung auf dem Festplatz aufgestellt werden. Sie werde darauf hinweisen, welchen Fahrzeugklassen dort das Parken erlaubt ist – und vor allem welchen nicht. Bislang steht an der Zufahrt das Verkehrszeichen 314-20 „Parkplatz“, ergänzt um die Schilder der dort parken dürfenden Klassen Pkw, Wohnmobile und Omnibusse. Ein Verbot für Lastwagen ist noch nicht ausgeschildert.

Die im Artikel der NWZ ebenfalls berichteten Beschädigungen im Boden des Platzes, tiefe Reifenspuren im unbefestigten Teil, können laut Verwaltung wegen der nassen Witterung und des starken Verkehrs nicht speziell Lastwagen zugeordnet werden. Der Kommunalservice werde die Spuren zeitnah beseitigen.

Die Parkplatznot im gewerblichen Güterverkehr ist bundesweit ein großes Problem. Berufskraftfahrer, die ihre gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeiten einhalten wollen, haben es auch zwischen Bremen und Oldenburg schwer: Entlang der Autobahnen A 28, A 29 und A 1 gibt es viel zu wenige Stellplätze für sie.

Darum steuern auswärtige Fernfahrer auch weiterhin allabendlich von den Autobahnen das Gewerbegebiet Ganderkesee-West in Grüppenbühren an. Bereits im Frühjahr 2016 hatten dort Mitarbeiter des Kommunalservices auf den Haltebuchten im Auftrag der Gemeinde Betonpoller aufgestellt, damit dort nur noch Pkw und Kleinlaster parken können. In einigen Parkbuchten gibt es für findige Fahrer aber offenbar noch genug Platz für ihre langen Gefährte. Eine rasche Lösung des Parkproblems ist nicht in Sicht. Die Erweiterung der Rastanlage Hasbruch ist schwierig, weil sie zu dicht am Naturschutzgebiet Hasbruch liegt und auf der anderen Seite von Ackerflächen begrenzt ist. Und bis der Parkplatz Hemmelsberg ausgebaut werden könnte, würden Jahre der Planung vergehen.

Thorsten Konkel Redakteur, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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