Ganderkesee - Wie können junge Menschen fürs Ehrenamt gewonnen werden? Mit dieser Frage will sich der Verein „Ganterhilfe“ befassen. Allerdings nicht allein: Man werde am Montag, 24. Februar, in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Stuhr einen Gedankenaustausch zu dem Thema in Stuhr organisieren, meldet Ganterhilfe-Vorsitzender Gerd von Seggern.

Der im November 2012 aus der Taufe gehobene Verein hatte jetzt eine Bilanz nach seinem ersten Arbeitsjahr (2013) gezogen. „Es gab einen facettenreichen Beratungsbedarf und mehrere kleinere Hilfestellungen“, berichtete von Seggern. Größere Beträge habe man allerdings nicht bereitstellen müssen. „Die Kasse zeigt einen guten Grundsockel auf, und es stehen Reserven für etwaige Notfallsituationen zur Verfügung.“

Ganterhilfe hatte im Oktober mit einem Stand an der Ehrenamtsmesse „Mach mit!“ in Stuhr teilgenommen. Dort sei man von einer älteren Frau auf „das akute Problem“ angesprochen worden, junge Menschen fürs Ehrenamt zu gewinnen. Daraufhin ergriffen von Seggern und Otto Sackmann die Initiative mit dem Ziel, das Thema in größerer Runde zu diskutieren.

Der Verein Ganterhilfe beschränkt sich in seiner Arbeit auf den Aspekt der Mildtätigkeit, das heißt, er unterstützt einzelne Menschen, die zum Beispiel durch einen Brand, einen Unfall, eine Trennung oder körperliche Einschränkungen in Not geraten sind. Im vorigen Jahr war der Verein unter anderem aktiv, um bei einem Betroffenen den Schuldenabbau in die Wege zu leiten. Bei einem anderen galt es, eine drohende Verwahrlosung zu verhindern.