Hasbruch - Auch wenn der Hasbruch in Corona-Zeiten eine noch größere Anziehungskraft entwickelt hat als bisher: Auf den Hasbruchtag müssen Waldbesucher in diesem Jahr verzichten. Wie die Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs mitteilt, wurde gemeinsam mit den Niedersächsischen Landesforsten die Absage der für Anfang September geplanten Veranstaltung beschlossen. Es wäre die zwölfte Auflage gewesen.

Nicht nur der Hasbruchtag fällt der Corona-Pandemie zum Opfer: Auch die Veranstaltungen, die die Hasbruchfreunde im Rahmen des Ferienpassprogramms der Gemeinden Hude und Ganderkesee angeboten hätten, sind für dieses Jahr abgesagt.

Ausweiten will der Verein hingegen seine Info-Aktionen – die natürlich unter Beachtung der Corona-Vorschriften stattfinden. Im April hatten die Hasbruchfreunde damit begonnen, an einzelnen Wochenenden Präsenz zu zeigen und Waldbesucher über die Besonderheiten des Hasbruchs und die dort geltenden Regeln aufzuklären. Hintergrund war ein stark erhöhtes Besucheraufkommen im Zusammenhang mit dem Corona-Lockdown und von den Landesforsten kritisiertes Fehlverhalten Einzelner.

Das nächste Mal will der Verein an diesem Sonntag, 5. Juli, seinen Info-Stand aufstellen und dann am Samstag, 8. August, wieder – jeweils von 10.30 bis 15 Uhr. Der Stand befindet sich an der Kreuzung Hohenbökener Weg/Kastanienallee und ist von den Parkplätzen am Forsthaus und „Schwarzes Heck“ nach wenigen hundert Metern Fußmarsch zu erreichen. Am Stand sollen Besucher Informationsmaterial sowie Tipps zu den schönsten Rad- und Wanderrouten erhalten.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee