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Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Oldenburg
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Aktualisiert vor 37 Minuten.

Edewechter Landstraße Gesperrt
Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Oldenburg

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Eine verfahrene Situation in Heide

17.07.2019

Heide Auf der einen Seite tut sich nichts, an anderer Stelle dafür zu viel: Die Bauarbeiten in der Friedensstraße in Delmenhorst wurden aus juristischen Gründen unterbrochen, weshalb der Hermann-Allmers-Weg im angrenzenden Ganderkeseer Ortsteil Heide nach wie vor als beliebte Abkürzung für Autofahrer dient, denen die Umleitung zu lang ist.

Extremer Autoverkehr

„Der Autoverkehr ist noch extremer geworden, aber es will keiner was davon wissen“, beklagte Klaus-Dieter Wegener, der zusammen mit Bärbel Rebell eine Initiative von Anwohnern des Hermann-Allmers-Wegs organisiert, die von der Stadt Delmenhorst und der Gemeinde Ganderkesee Abhilfe fordern. Der Wunsch einer Umwidmung in eine Anliegerstraße blieb bislang ein solcher, ein Durchfahrtsverbot für Lkw wurde aber umgesetzt. „Wenn hier was passiert, hat eben der Verursacher Schuld, hieß es“, sagte Wegener. Die Polizei habe mitgeteilt, dass es für Kontrollen am Hermann-Allmers-Weg kein Personal gebe.

Unterstützung seitens der Kommunen gibt es aus Sicht der Anlieger derzeit nicht. „Wir haben am Montag versucht, mit Bürgermeisterin Gerken zu sprechen“, so Wegener. „Aber uns wurde gesagt, das geht nicht. ,Das Thema ist so und bleibt so’“, zitierte Wegener die Ganderkeseer Gemeindeverwaltung.

Von Delmenhorster Seite erwartet er ebenfalls keine Hilfe. Zusammen mit Mitstreiter Uwe Knackstedt hatte Wegener Oberbürgermeister Axel Jahnz im April Unterschriften der Anwohner überreicht. „Wir hatten mit ihm gesprochen und ihn dabei auch zur Dwostraße befragt. Er sagte uns dann, die würde nicht angefasst, bevor die Friedensstraße nicht fertig ist.“ Dem entgegen wurde Mitte Juni begonnen, die Fahrbahndecke der Dwostraße zu sanieren, parallel zu den derzeit ruhenden Arbeiten in der Friedensstraße.

Situation unbefriedigend

Deutliche Worte für die aktuelle Situation fand auch Bärbel Rebell. „Gegen die Willkür der Verwaltung können wir nichts machen“, beklagte sie. Die bisherigen Maßnahmen im Hermann-Allmers-Weg bezeichnete sie als unbefriedigend. „Aber wir müssen das leider so hinnehmen.“ Ihrer Beobachtung nach halten sich viele Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung. „Die Leute fahren nicht langsam, und selbst wenn einer anhalten müsste, wird über Schotter und Einfahrten hinweg weitergefahren“, sagte sie. Ihre Befürchtung ist, dass die zuständigen Stellen erst dann Maßnahmen treffen werden, wenn „etwas passiert“ sei. „Vorher wird man als Bürger eh nicht gehört“, so Rebell.

Wegener und sie ärgern sich besonders darüber, nicht am Runden Tisch beteiligt gewesen zu sein. Dieser fand am 30. April mit der Stadt Delmenhorst, der Gemeinde Ganderkesee sowie Polizei und Feuerwehr statt, die dort gemeinsam die angespannte Lage diskutierten. „Das ist sehr enttäuschend“, sagte Wegener. „Da zeigt sich, dass über unseren Rücken hinweg entschieden wird.“

Gerichtsurteil abwarten

Vorerst müssen die Anwohnervertreter sich in Geduld üben. „Wir sollen jetzt abwarten, was das Gerichtsurteil zur Friedensstraße ergibt“, erklärte Wegener. Darüber würde nach Auskunft der Stadt Delmenhorst in dieser oder der nächsten Woche entschieden. „Wir behalten die Entwicklung im Auge“, gab er sich kämpferisch.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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