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Hohenbökener Moor Parteiübergreifende Kritik an „Kehrtwende“ der SPD

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HOHENBöKEN - Die Idee, das Hohenbökener Moor unter Schutz zu stellen und damit dortige Windpark-Pläne zu blockieren, hatte in Ganderkesee nicht nur die SPD-Fraktion (die

NWZ

  berichtete). Bereits Mitte Februar richtete Otto Sackmann, UWG-Ratsherr und Vorsitzender der UWG/FW-Gruppe im Kreistag, einen entsprechenden Antrag an den Landkreis.

Im Landschaftsplan der Gemeinde werde das Hohenbökener Moor als ein wertvoller Bereich mit zum Teil hoher Schutzwürdigkeit aufgeführt, argumentiert Sackmann und verweist auf Stellungnahmen der Unteren Naturschutzbehörde und des Vogelkundlers Henning Meinecke. Diese sollten im Fachausschuss dargestellt werden.

Unterdessen führen die Absichten des Ganderkeseer Unternehmens „Volkswind“, im Hohenbökener Moor mehrere große Windenergieanlagen zu errichten, zu ganz neuen Konstellationen in der Kommunalpolitik: In einer gemeinsamen Presseerklärung kritisieren die Ratsherren Carsten Jesußek (CDU) und Christian Marbach (Freie Wähler) den SPD-Vorstoß. „Der Antrag von Ralf Eilers (SPD) lässt uns an der Verlässlichkeit der SPD im Rat zweifeln“, schreiben sie. Vor wenigen Wochen sei mit breitem Konsens im Rat beschlossen worden, dass der Investor zunächst eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen solle – vorher könne keine sachgerechte Entscheidung getroffen werden.

„Wir wollen unser am Standort ansässiges Unternehmen ,Volkswind’ bei der Umsetzung der Pläne unterstützen“, so Marbach und Jesußek – sofern das Ergebnis der Prüfung dies zulasse. Die SPD gebe mit ihrer „spontanen Kehrtwende“ das falsche Signal.

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