Rethorn/Elmeloh - Zwei Themen, ein Beschluss: Sowohl der „Ausbau des Hohenkamp“ als auch der „Radweg am Mittelweg“ dürften noch auf sich warten lassen. Das folgt aus der Behandlung beider Vorhaben im Ausschuss für Straßen und Verkehr. Dessen Votum: Erst einmal solle der Arbeitskreis „Prioritäten im Straßenbau“ ran – und die Prioritätenlisten der Gemeinde für den Ausbau von Wohnstraßen, ländlichen Wegen sowie Geh-/Radwegen überarbeiten.
Der Hintergrund: Die FDP hatte beantragt, den Hohenkamp zwischen Bahn und Nutzhorner Straße auszubessern. Es mache Sinn, in einem Rutsch damit einen Rad- und Fußweg zu bauen, sagte Marion Daniel. Nur: Auf der aktuellen Prioritätenliste für Straßenausbauten rangiere der Hohenkamp auf Rang 30, wandte Dr. Reinhold Schütte (Grüne) ein. Laut Liste hätten andere Projekte Vorrang.
Marion Daniel regte an, zumindest Planungskosten in den Etat einstellen und zu sehen, was das Projekt kostet. Aber auch das traf auf Widerspruch: Da müsse man dann logischerweise für die 29 auf der Prioritätenliste als dringender eingestuften Vorhaben auch Planungskosten bereitstellen, warnte Dietmar Mietrach (CDU) vor einem „Schnellschuss“.
Konsens war, erst einmal über die (überarbeitete) Prioritätenlisten abzustimmen. Danach sollen der Hohenkamp und auch der von den Grünen beantragte Bau eines Geh- und Radweges am Mittelweg aufs Tapet kommen.
