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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Umweltzentrum Hollen: Amazone-Sortierer restauriert

23.10.2018

Hollen Eine etwas kleinere „Landmaschine“ aus den Amazone­-Werken hat jetzt ein neues Heim im Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen gefunden. Die handbetriebene Kartoffelsortiermaschine stammt aus den 1950er Jahren und wurden von Mitgliedern des Naturschutzbundes (Nabu) Ganderkesee wieder flott gemacht.

Gefunden hatte die Maschine RUZ-Leiterin Marina Becker-Kückens auf dem eigenen Hof. Doch der Zustand war schlecht, das Holz teilweise marode und auch einige der Metallteile hatten schon bessere Zeiten erlebt.

Nabu unterstützt

In den Nabu-Mitgliedern rund um den Vorsitzenden Hans Fingerhut fand Marina Becker-Kückens willige Unterstützer, auch wenn sich die Restauration als schwieriger herausstellte als ursprünglich angenommen. „Teile der Maschine waren doch maroder als es erst den Anschein hatte“, so Hans Fingerhut. Aber verzagen lag den Helfern nicht, also wurden kurzerhand zwei weitere, kaputte Maschinen besorgt und aus den Einzelteilen eine „neue“ gemacht.

Einsatz in Kursen

Aber wofür der Aufwand? „Die Sortiermaschine kommt jetzt in unseren Kursen für Schüler zum Einsatz“, erklärt Marina Becker-Kückens. Das RUZ baut selbst Kartoffeln an, die dann von Schülerinnen und Schülern geerntet, weiterverarbeitet und selbst gegessen werden können. Die fast 70 Jahre alte Sortiermaschine passt da perfekt ins Konzept – und reinigt durch das Rütteln die Kartoffeln auch schon etwas vor.

Prinzip ist geblieben

Während solche Geräte früher auf jedem kleineren Hof standen, sind sie heute aus der Landwirtschaft eigentlich komplett verschwunden. Aber das Prinzip hat sich erhalten. „Auch moderne Kartoffel-Roder funktionieren ähnlich“, weiß Marina Becker-Kückens. So können sich die Schüler, die die Maschine benutzen, künftig besser vorstellen, wie es in der modernen Landwirtschaft zugeht.

Den ersten „Einsatz“ hatte der Amazone-Sortierer am Montagvormittag. Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b der Grundschule Bookholzberg durften als erste rütteln. Ohne Aufsicht geht dies aber nicht. Die Kurbel muss per Hand bedient werden und es gibt viele Teile, die sich bewegen und an denen sich die Kinder verletzen könnten. Aber auch hier haben Hans Fingerhut und sein Team mitgedacht. „Teile, die gefährlich sein könnten, haben wir extra rot angestrichen“, so der Vorsitzende.

Bei der weiteren Farbgebung habe man hingegen versucht, sich an der Amazone-Farbe zu orientieren. „Die wird aber nicht mehr hergestellt“, so Hans Fingerhut. Aber das Logo des Werkes habe man retten und mit einer Schicht Lack schützen können. „Das wollten wir schon erhalten“, betont Hans Fingerhut.


Die Sortiermaschine im Einsatz unter:   www.nwzonline.de/videos 
Video

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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