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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Fußballer spielen sich am Mikro Bälle zu

27.11.2017

Immer /Ganderkesee Der Fasching kennt keine Nachwuchssorgen: „Immer mehr Gruppen machen sich Gedanken, was sie aufführen könnten“, freute sich Gesa Stieneker-Intemann vom Regieteam des Kinderfaschings Sonntagmittag beim Casting in Immer über die große Beteiligung. „Der Kinderfasching wird immer mehr publik in der Öffentlichkeit“, glaubt sie.

Das beste Beispiel dafür, wie positive Eindrücke vom letzten Mal Lust auf einen Auftritt beim nächsten Mal machen können, liefert Niklas Stelter. Der 13-Jährige wollte beim vergangenen Kinderfasching eigentlich nur mal zugucken, wie sein jüngerer Bruder mit den „Peanuts“ tanzt – als er dann miterlebte, wie sein Fußball-Kumpel Joris Bücking als Moderator durchs närrische Kinderprogramm führte, beschloss er spontan: „Das will ich auch mal machen“.

Gesa Stieneker-Intemann sowie ihre Regie-Kolleginnen Bettina Voigt-von Seggern und Insa Pätzold nahmen den Ball gern auf: Jetzt moderieren Niklas und Joris als Duo den Kinderfasching am Sonntag, 28. Januar, in der Festhalle am Steinacker. Wenn die beiden sich am Mikro genauso die Bälle zuspielen, wie sie es in der C-Jugend des TSV Ganderkesee tun, dürften sie für den Kinderfasching zum Volltreffer werden.

Abgesehen von einigen Breakdance-Vorführungen hat Niklas Stelter noch keine Bühnenerfahrung: „Ich bin schon ein bisschen nervös“, gab er beim Casting am Sonntag zu. Die Unsicherheit verfliege auf der Bühne aber sehr schnell, hat Joris Bücking bei seiner Moderatoren-Premiere vor knapp einem Jahr erfahren. „Und jetzt fühlt es sich schon besser an, wenn man weiß, wie es abläuft“.

Gute vier Stunden lang schauten sich die beiden 13-Jährigen in der Turnhalle in Immer zusammen mit dem, Regieteam sowie dem Kinderprinzenpaar Paul I. (Frey) und Merle I. (Thiemann) die Gruppen an, die es auf die Narren-Bühne drängt. „Wir haben mehr Bewerber, als wir eigentlich im Programm unterbringen können“, gestand Gesa Stieneker-Intemann ein, „aber wir wollen möglichst allen die Chance geben.“

Deshalb wird genau auf die Dauer der Tänze geachtet. „Sechs Minuten sind schon zuviel“, meinte Stieneker-Intemann nach der fetzigen Nummer der Tanzschule Lenard aus Delmenhorst, die ansonsten aber gefiel: „Sehr, sehr gut“, lobte Prinz Paul, ehe er mit Prinzessin Merle Süßigkeiten und Capri-Sonne ausgab und die Gruppe schließlich – wie alle anderen auch – mit einem dreifachen „Ganderkesee – hinein und he geiht“ verabschiedete. Ob sie wirklich alle am 28. Januar dabei sein können, entscheidet die Regie nach dem Eindrücken vom Sonntag.

Hergen Schelling
Agentur Schelling (Leitung)
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2741

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