Ganderkesee - Nachhaltige Unternehmenspolitik, soziales Engagement, lebenswerte Gemeinschaft – diesen Zielen, so zitierte es Eckhard Eichhorn, sehe sich das Ganderkeseer Unternehmen Starofit laut eigener Broschüre verpflichtet. Am Dienstag bat Eichhorn als Vorsitzender des Vereins GanterART einen Mann nach vorn, der diese Grundsätze „lebt, auch privat“: In einer Feierstunde in der Katenkampschule erhielt Starofit-Inhaber Rüdiger Klose den GanterART-Kunstpreis – eine Skulptur aus dem Atelier von Norbert Marten.
Die Würdigung mit dem Bronze-Ganter war zugleich ein Dankeschön. Denn Klose hatte den Verein mit einer namhaften Summe bei dessen Ziel unterstützt, etwa 250 000 Euro für den Bau eines Lern- und Erlebnisgartens („Kampus“) auf dem Areal der Katenkampschule einzuwerben. Der Starofit-Inhaber übernahm die Kosten für einen Kletterturm und signalisierte für 2015 eine weitere höhere Spende, um auch einen Wasser-/Tasterlebnispfad möglich zu machen.
Die Skulptur werde ihn erinnern, dass die Schule noch „einige Wünsche offen hat“, sagte der Unternehmer in einer kurzen Dankesrede. Wichtig sei bei Projekten wie Kampus, dass „es auf viele Schultern verteilt sein muss“.
GanterART-Vorstandsmitglied Dirk Schulte Strathaus nannte bei der Feierstunde ein ehrgeiziges Vereinsziel: Bis Ende 2015 will GanterART die Finanzierung von „Kampus“ gesichert haben. Wichtig sei, dass der Lern- und Erlebnisgarten nicht „abgeschottet“ sei, sondern ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderungen entstehe, betonten Eichhorn und Dr. Edith Aschenbrenner als Leiterin der Schule.
GanterART wäre nicht GanterART, wenn der Verein nicht schon Ideen für ein nächstes größeres Vorhaben hätte. Angedacht ist, 2015 eine Neuauflage des „Festival der Tiere“ zu organisieren. Die Premiere hatte Ganderkesee zur 1150-Jahr-Feier im Sommer 2010 gesehen: Tierische Skulpturen aus ganz Deutschland wurden damals im Haus Müller und in dessen Garten zu einer viel beachteten Ausstellung.
Zurzeit sei man auf der Suche nach einem geeigneten Standort für die Schau, sagte Eichhorn. Bei der Gemeinde sei die Idee nicht auf Gegenliebe gestoßen. Auch hier signalisierte Klose Unterstützung.
