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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Oldtimerfreunde: Mit „rollendem Museum“ unterwegs

02.08.2016

Ganderkesee /Wildeshausen Die Veranstalter sorgen vor. „Lumpensammler“ heißt bei den Oldtimerfreunden Hunte-Weser-Region der Job, Motorradausfahrten mit einem Pkw samt Anhänger zu begleiten – um gegebenenfalls liegenbleibende Maschinen aufzunehmen. Am Sonntag übernahm Manfred Diekmann diese Aufgabe. Der Anlass: Die Oldtimerfreunde starteten zur Ausfahrt mit Motorrädern der 98 Kubikzentimeter-Klasse.

„Von diesen Motorrädern gibt es nicht so viele“, erklärte Heiko Hemmelskamp, der die Tour zusammen mit Udo Herrmann organisiert hatte, den kleinen Teilnehmerkreis. Acht Oldtimerfreunde waren mit Maschinen angemeldet. Hemmelskamp selbst musste noch vor dem gemeinsamen Start auf dem Alten Markt in Ganderkesee passen: Die 66 Jahre alte NSU Quick des Delmenhorsters fiel auf der Anfahrt beim Schlutteraner Kreisel  aus.   Also   sattelte   Hem- melskamp auf Pkw um.

Von Ganderkesee aus fuhr die Gruppe in Richtung Wildeshausen – und machte dabei einen kleiner Schlenker bei Udo Köhne in Aschenstedt vorbei. Der Grund: Köhnes „Wanderer“-Motorrad muckte, also tauschte er es daheim gegen eine andere 98er.

Dass Köhne mehr als nur ein einziges altes Motorrad sein Eigen nennt, sei durchaus keine Ausnahme, erklärte Heiko Hemmelskamp. „Mein Sohn und ich zum Beispiel haben 17 Stück. Die sind alle fahrbereit.“

Wenn die alten Schätze streiken, so liege das mitunter daran, „dass sie zu wenig bewegt werden“, schilderte Gernod Steimke seine Erfahrung. „Das Problem ist oft die Zündung.“ Neue Kerzen „haben einen größeren inneren Widerstand“, würden leichter verschmutzen. Aus diesem Grund hat sich der Delmenhorster alte Zündkerzen zugelegt, teils seien die aus alter DDR-Produktion und für den Trabi gedacht gewesen.

In Wildeshausen angekommen, schauten sich die Ausflügler eine Technik an, die noch älter ist als ihre Motorräder: Sie besichtigten das Brennereimuseum, fachsimpelten dort vor dem Kessel von 1913 oder der Dampfmaschine von 1888. Ihre Motorräder hatten die Oldtimerfreunde währenddessen quasi wie ein rollendes Museum auf dem Gildeplatz abgestellt, wo diese schnell ein interessiertes Publikum fanden.

Weiter ging’s schließlich zum Mittagessen in der Harpstedter „Wasserburg“, dann über die Große Höhe nach Ganderkesee zurück. Übrigens: Der Anhänger des „Lumpensammlers“ blieb leer, die sieben alten Schätze hielten durch.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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