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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Schützen: Nacht-und-Nebel-Aktion launig beleuchtet

12.05.2014

Immer /Bürstel Was, bitte, ist ein „Damen-Dompteur“? Wer übernahm diesen Job? Und was hat es mit dem „Gelben Buch“ auf sich? Am Sonnabend kamen pikante Details aus der Geschichte des Schützenvereins Bürstel/Immer ans Licht. Der Anlass: Die Damenabteilung wurde 40 – was Damenwartin Petra Witte zum Anlass für einen launigen Ausflug in die Historie nahm. Ihre Zusammenfassung: „Wir waren nicht die Besten, aber immer die Lustigsten.“

180 Frauen aus allen Vereinen des Schützenbundes Ganderkesee sowie des befreundeten Schützenvereins Brettorf waren zum Gratulieren gekommen – und hatten hörbar Spaß an den amüsanten Ausführungen. Viele Stationen der Geschichte waren in dem gelben Buch festgehalten worden.

Die Gründung, so sagte Petra Witte, sei eine Nacht-und-Nebel-Aktion gewesen. Am 21. Juni 1974 um 22.40 Uhr, nach dem Übungsschießen der Herren, wurden die Weichen für eine Damenabteilung gestellt. Bürstel/Immer war damit eher spät dran – „als vorletzter Verein im Schützenbund“.

In der Männerwelt wurde die neue Abteilung offenbar skeptisch beäugt. Berthold Schütte wurde Betreuer – „er sollte sich kümmern, damit das nicht so aus dem Ruder lief“, frotzelte Witte. Als zweiter Betreuer kam Willi Wachtendorf hinzu, vereinsintern wegen der zwei „D“ auf den Schulterstücken „Damen-Dompteur“ genannt.

Zum Übungsschießen wurde den Damen der Montag überlassen – „dann stören die auch nicht“. Petra Witte: „Die Zeiten waren anders, aber auch schön.“

Schon im Sommer 1974 beteiligten sich die Damen am Schützenfest, im Jahr darauf legten sie sich maßgeschneiderte Uniformen zu. Ebenfalls 1975 fand ein erstes Freundschaftsschießen mit den Damen aus Bergedorf statt, bis 1985 wurden zweimal im Jahr Wettkämpfe ausgetragen. Danach folgten Freundschaftsschießen mit den Brettorferinnen, mittlerweile trifft man sich ohne Schießvergleiche.

Auf der Ebene des Schützenbundes waren mehrere Frauen des Vereins recht erfolgreich. Den Titel der Königin holten Barbara Brakmann (1987), Sonja Witte (1993) und Heike Plate (2001), den der Adjutantin Gisela Witte (1983), Elga Blobel (1988 sowie 1999) und Petra Kläner (2000). Dreimal sicherten sich die Damen den Mannschaftssieg (1992, 1998 und 1999).

Sechs Frauen der ersten Stunde wurden bei der Feier geehrt: Karin Riebold, Heide Krafczyk, Erika Hülsemeyer, Elfriede Kreye, Helga Schütte und Gisela Witte.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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