• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

„Öko-Siedler“

08.09.2007

HEIDE Die Anwohner des Wohnhofes 79 am Heider Ring fühlen sich von der Gemeinde im Stich gelassen. Der ökologische Charakter der „Öko-Siedlung“ werde durch Verwaltung und Politik gefährdet, ist einer ihrer Vorwürfe. Sogar Wortbruch werfen sie Verwaltungsmitarbeitern und dem Vermarkter vor.

Ihre Kritik richtet sich gegen den Bebauungsplan 212 (Neubaugebiet zwischen „Öko-Siedlung“ und Schulweg). In dem finde sich eine ökologische Ausrichtung nicht mehr wieder – entgegen allen Ankündigungen. Weder sei der ursprünglich vorgesehene Grünstreifen übrig, noch die Anbindung an das Blockheizkraftwerk – in Zeiten von Klimaschutz für die „Öko-Siedler“ vollkommen absurd.

Schlimmer noch: Durch die zu geringen Abstände und den Verzicht auf einen eigenen Pflanzstreifen für das Neubaugebiet würden die Grundstücke der „Öko-Siedlung“ erheblich beeinträchtigt. Durch die Beschattung könnten die nach Süden ausgerichteten Niedrigenergiehäuser die Sonne nicht mehr optimal nutzen, der Grünstreifen würde durch eine Grenzbebauung mit Nebengebäuden ebenfalls kaum Licht bekommen, erklärten Annett Becker-Edert und Hans-Joachim Müller für die Anrainer. Statt wie geplant zehn Meter soll der Grünstreifen jetzt nur fünf Meter breit werden – komplett auf den bestehenden Grundstücken und damit auf Kosten der „Öko-Siedler“.

Was die Anwohner aber besonders ärgert, ist der „Meinungsumschwung“ von Verwaltung und Politik. Immer wieder habe Fachdienstleiter Peter Meyer die Planung mit Grünstreifen für das Neubaugebiet vorgestellt und betont, dass der ökologische Charakter erhalten bleibe.

Auch ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Heinz-Peter Häger, habe keinen Erfolg gebracht. Der habe „nur auf die ökonomischen Seite verwiesen“, hieß es. Dennoch hoffen die „Öko-Siedler“ auf ein Einlenken des Ausschusses am Mittwoch, 12. September. Statt eines „Rückschritts in die Klimasteinzeit“ könnte die Gemeinde mit einer Fortentwicklung der „Öko-Siedlung“ etwas Vorbildliches errichten.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2301
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.