NWZ
berichtete). Freilich: Neben solcher Zustimmung gab es auch heftige Kritik.So führte Ratsherr Otto Sackmann (Freie Wähler) ins Feld, dass die Politik schon 1988 festgestellt habe, dass das vorhandene Sportlerheim an der Huder Straße nicht dem Bedarf entspreche. Seither habe die Gemeinde 22 Jahre ins Land ziehen lassen, während andere Vereine vergleichsweise kurzfristig zum Zuge gekommen seien. Die jetzige, „kleine“ Lösung am Standort Huder Straße „wurde aufdiktiert, so nach dem Motto: Friss oder stirb!“
Marion Daniel (FDP) hielt dagegen. Viele Bauherrn machten die Erfahrung, dass sie zunächst das Optimum wollten, dann aber von den Kosten eingeholt würden und abspecken müssten. Was jetzt gefunden sei, nannte die Liberale „eine gelungene Lösung“.
Wie Marion Daniel, so wies auch CDU-Fraktions-Chef Dietmar Mietrach darauf hin, dass es in den vergangenen Jahren auf Seiten des BTB zeitweise „Stillstand“ in Sachen Sportanlagen-Planung gegeben habe. „Jetzt sind wir froh, etwas zu haben“, sagte Mietrach.
Neben Sackmann wandte sich auch Peter Schierloh (fraktionslos) gegen den Zuschuss-Beschluss. Sein Einwand: In der jetzigen Haushaltssituation könne sich die Gemeinde solche sechsstelligen Ausgaben nicht erlauben.
