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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Prävention: Rat soll löcheriges Netzwerk ersetzen

08.11.2011

GANDERKESEE Ein Kriminalitätsschwerpunkt ist Ganderkesee beileibe nicht. Und rechtsradikale Auswüchse sind glücklicherweise auch nicht zu verzeichnen. „Wir wollen aber nicht die Augen davor verschließen, dass es durchaus auch bei uns negative Entwicklungen geben kann“, begründete Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas am Montag ihr Engagement für die Gründung eines kommunalen Präventionsrates. Dazu findet am Donnerstag, 17. November, die Auftaktveranstaltung statt. Sie beginnt um 17.45 Uhr im Rathaus. Eingeladen sind dazu alle interessierten Ganderkeseer. Wer teilnehmen möchte, sollte sich zwecks besserer Planung unter Telefon  04222/44404 bei Hille Krenz im Rathaus anmelden.

Bislang gab es in der Gemeinde lediglich ein Präventionsnetzwerk für Kinder und Jugendliche, das zudem nach einigen personellen Wechseln recht löchrig geworden ist. Nun sollen alle Bevölkerungsgruppen mit einbezogen werden – ein Projekt, das von der Polizei sehr begrüßt und unterstützt wird. „Es ist für mich Ehrensache, da mitzumachen“, erklärte die Chefin der Ganderkeseer Polizeistation, Helga Stilke, am Montag bei der Vorstellung des Projektes. Auch die Leiterin des Fachdienstes „Schule, Jugend und Sport“, Sigrid Jahn, ist mit im Boot, ebenso Gemeindejugendpflegerin Hille Krenz, Vertreter der Wirtschaft, der Senioren und der Kindertagesstätten haben an der Vorbereitung ebenfalls teilgenommen.

Ziel der Arbeit des Präventionsrates ist es, das Gefühl der persönlichen Sicherheit nachhaltig zu stärken. „Das ist ein entscheidender Aspekt für die Lebensqualität in der Gemeinde“, betonte die Bürgermeisterin die Bedeutung, die sie dem Projekt beimisst.

Das Präventionsteam der Polizei allein reiche nicht aus, konstatierte Helga Stilke. Die Arbeit sei umso erfolgreicher, je mehr gesellschaftliche Gruppen mit einbezogen werden. Die Polizei werde ihre spezielle Kompetenz gern in die Diskussion einbringen, sei es beispielsweise durch Jugendbeauftragte, Experten für Verkehrssicherheit oder Mitarbeiter der Staatsschutzabteilung.

Vorgesehen sind zunächst drei Arbeitsgruppen. Dabei soll beim Themenschwerpunkt „Gesundheit und Erziehung“ unter anderem die Suchtproblematik bearbeitet werden. Unter dem Dach von „Respekt, Toleranz, Demokratie“ geht es beispielsweise darum, Zivilcourage zu entwickeln. Und „Generationen im Dialog“ wird sich Fragen widmen, die die demografische Entwicklung aufwirft.

Die Auftaktveranstaltung am 17. November wird von Experten des niedersächsischen Landespräventionsrates begleitet.

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
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