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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Streitereien sprengen Büttenabend-Team

13.06.2017

Ganderkesee Mitten im Sommer ist vom Fasching in Ganderkesee wenig zu hören, hinter den Kulissen indes wird längst die nächste Session vorbereitet – und hinter diesen Kulissen hat es jetzt ziemlich gekracht: Drei der bisher fünf Mitglieder der Büttenabend-Regie sind aus dem Team mit sofortiger Wirkung ausgeschieden.

In einer Rundmail haben sich am Freitag Gerrit Meyer, Sina Kuhrke und Carlos Fleischer von den Büttenabend-Aktiven verabschiedet und mitgeteilt, dass sie nicht mehr zum Regieteam gehören. Dieses bestehe nur noch aus Kirstin Rohlfs und Jens Hambach. „Da die Ereignisse sich überschlagen haben und wir mit diesem Ausgang ebenfalls nicht gerechnet haben, gibt es leider nur diesen Weg“ – so viel, besser gesagt: so wenig, erklärten sie zur Begründung.

Auf Nachfrage der NWZ wurde Gerrit Meyer, der seit 2011 als Sprecher des Regieteams fungierte, etwas konkreter: „Es gab unterschiedliche Auffassungen über die Arbeitsweise“, sagte er. Seine Bitte ans Präsidium der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV), eine Entscheidung über die Zusammensetzung des Regieteams zu treffen, sei im Sande verlaufen, so Meyer weiter, daraufhin habe er das Vertrauensverhältnis als gestört empfunden und jetzt die Konsequenzen gezogen. „Ich bin von allen Funktionen im Fasching zurückgetreten und stehe auch als Moderator nicht mehr zur Verfügung.“

„Im Regieteam sind zwei Lager entstanden“, bestätigte GGV-Pressesprecher Timo Vetter. „Vor allem die Arbeitsweise war ein Thema, das die weitere Zusammenarbeit in Frage gestellt hat.“ Das GGV-Präsidium habe bewusst keine Personalentscheidung treffen wollen, so Vetter. „Das Präsidium mischt sich in Personalfragen eigentlich nicht ein, das machen die Gruppen unter sich aus“. Dies habe man auch vom Regieteam erwartet.

Die Faschings-Verantwortlichen haben laut Vetter aber erkennen lassen, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit mit Kirstin Rohlfs und Jens Hambach interessiert seien. Dass Gerrit Meyer und die anderen sich daraufhin zum persönlichen Rückzug entschieden hätten, sei „unnötig und schade“, findet Vetter.

Auch Kirstin Rohlfs wandte sich am Montag per Mail an die Büttenabend-Aktiven und kündigte Neuerungen an, über welche die Aktiven am Donnerstag informiert werden sollen. Die frühere Trainerin der Tanzgruppe „Lolly Pops“ stieß wie Jens Hambach, der ebenfalls lange bei den „Lolly Pops“ aktiv war, Anfang 2016 zum Regieteam. Nach der Devise „Nach dem Fasching ist vor dem Fasching“ streben die beiden verbliebenen Regie-Mitglieder eine möglichst frühzeitige Planung der Veranstaltungen an. Der 11. 11. sei schon weitgehend vorbereitet, sagte Rohlfs am Montag. Und für die Büttenabende gebe es einige neue Ideen.

Besonders wichtig sei ihr aber, „dass die Aktiven sich noch stärker verknüpfen und die Faschings-Familie weiter zusammenwächst“ – auch wenn das Familiäre in der Regie jetzt auseinandergebrochen ist...

Hergen Schelling
Agentur Schelling (Leitung)
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2741

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